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23
Mär

5-Sterne für den KEV 1981

. Veröffentlicht in News

Mitte der Woche wurde der KEV 1981 erneut vom DEB und dem DEL Nachwuchskoordinator Uli Liebsch als 5-Sterne Ausbildungsclub ausgezeichnet. Trotz der Probleme mit der Werner-Rittberger Halle hat man es erneut geschafft, auch die vielen vorgegebenen Trainingszeiten zu erfüllen. In der kommenden Saison werden aber unter diesen Voraussetzungen die 5-Sterne nicht zu erreichen sein.

 

„Es ist toll, dass unser hohes Ausbildungsniveau und der unermüdliche Einsatz unseres Trainer- und Betreuerteams die höchstmögliche Auszeichnung erhalten hat. Dies ist uns natürlich auch Motivation und Ansporn für die kommende Spielzeit.“, sagt Sportvorstand und U19 Cheftrainer Elmar Schmitz. In allen Bereichen konnte der Krefelder EV den DEL-Nachwuchskoordinator überzeugen. Die Rekrutierung und Ausbildung der Kleinsten des KEV im Bereich der Bambinis lief in der vergangenen Saison gut. „Dennoch wollen wir natürlich immer noch mehr talentierte Kinder zum KEV und Eishockey bringen.“, so U14-Koordinator Robin Beckers. So werden schon im Sommertraining wieder einige neue Spieler intergiert und herangeführt werden. Prüfer Uli Liebsch lobte nicht nur die Inhalte des Trainings der Teams, sondern auch die Hilfe der Eltern und „ehrenamtlichen Trainern“. „Dieses Konzept hat in dieser Saison prima geklappt. Auch weil wir viele engagierte Väter auf dem Eis hatten. Auf diesem Weg ein großes Dankeschön an die vielen Helfer auf und neben dem Eis!“, so Beckers.

Erstmalig wurden die Trainer bei den Kleinsten nicht nur neben, sondern auch auf dem Eis unterstützt. So waren immer mindestens 4-6 Trainer mit der U10 auf dem Eis. Auch mit dem Training bei den Kleinschülern, Knaben, Schülern und der DNL war Uli Liebsch zufrieden. Auch wenn die Situation mit der Rittberger-Halle nicht optimal war, konnte man die fehlenden Eiszeiten durch den KöPa wieder etwas ausgleichen. Der Ausfall der dritten Eisfläche in Krefeld war dann Fluch und Segen zugleich: So konnte man die Halle zumindest als Trockentrainingsstätte nutzen. Auch im Bereich Umfeld wurde so das Engagement des KEV anerkannt.

Problematisch würde es aber unter diesen Voraussetzungen in der kommenden Saison werden. Denn der KöPa kann die Eisproblematik nur teilweise aufheben: Gerade bei Veranstaltungen steht die Halle mehrere Tage nicht zur Verfügung. Dies führt zu großen Ausfällen für den KEV. Dann sind die Auflagen des DEB und der DEL nicht mehr zu erfüllen. 5-Sterne wären mit der Rheinlandhalle und nur dem KöPa daher eher unrealistisch. Die möglichen monetären Strafen an die GmbH sind bekannt. Mit den fünf Sternen belohnte DEL Nachwuchskoordinator Liebsch vor allem auch die Anstrengungen, die seitens des Vereins betrieben wurden, um die Auflagen zu erfüllen. Nichtsdestotrotz müsste sich in der kommenden Saison einiges ändern, das steht fest und ist keine Schwarzmalerei.

1.Vorsitzender des KEV 1981 Achim Staudt dazu: „Mit dem Erfüllen dieser Kriterien haben wir die fünf Sterne bekommen und bleiben damit weiterhin ein zertifizierter Top Ausbildungsklub in Deutschland. Das alles ist allerdings nur mit einer sehr guten Team-Leistung möglich und dafür möchte ich mich bei allen sehr herzlich bedanken die daran mit großem Einsatz mitgearbeitet haben. Das ist unter anderem unser sehr gutes Trainerteam um unseren sportlichen Leiter und Head Coach Elmar Schmitz und auch besonders im administrativen Bereich Robin Beckers. Gleichzeitig möchte ich auch mahnend darauf hinweisen, dass dieser sehr, sehr große Aufwand kein Selbstläufer ist und uns auch in Zukunft uns am Standort Krefeld vor sehr große Herausforderungen stellen wird um weiterhin zu den Top Ausbildungsklubs im Deutschen Eishockey zu gehören. Dazu gehören auch in erster Linie unsere Spielstätten. Es wird in der kommenden Saison nicht noch einmal mit einer defekten Werner-Rittberger-Eishalle gehen. Wir benötigen dringendst zwei jederzeit nutzbare Eisflächen um die geforderten Eiszeiten für das Training und den Spielbetrieb sicher zu stellen. Das kann ein KöPa durch die dort stattfindenden Veranstaltungen nicht ausgleichen.“

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