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10
Feb

Knaben A mit sechs wichtigen Punkten im Kampf um den Einzug zur DM

. Veröffentlicht in Knaben News

(R.B.) Die Knaben A des KEV 1981 haben im Kampf um den Einzug zur Endrunde sechs wichtige Punkte eingefahren. Am Samstag gab es einen knappen 5:4 Sieg. Sonntag konnte man gegen die Junghaie deutlich mit 9:3 gewinnen. Am gestrigen Dienstag endete das Spiel erfolgreich mit 7:4 gegen die Roosters aus Iserlohn.

 

Zum ersten Aufeinandertreffen mit den Iserlohnern innerhalb von vier Tagen ging es für die Krefelder Jungs an den Seilersee. Es war bereits das vierte Match in Folge. Mit einer starken Mannschaft und der Unterstützung von Tim Stützle ging das Team motiviert ins Spiel. Doch zunächst startete das Spiel nicht nach Plan. Iserlohn ging bereits nach acht Minuten erstmalig durch den starken Cimmermann in Führung.  Stützle konnte kurz darauf egalisieren, doch handelte sich wenig später eine 2-Minuten-Strafe ein. Die folgende Überzahl nutzten die Iserlohner zu erneuten Führung. Drei Minuten später traf Marten zum wiederholten Ausgleich per Schlagschuss von der blauen Linie. Peeters konnte zur erstmaligen Führung in der 18. Minute einschieben. Doch kurz vor Schluss war es wieder Cimmermann, der zum 3:3-Ausgleich traf. Insgesamt spielte der KEV etwas behäbig und ohne Dynamik. Auch im zweiten Drittel änderte sich daran wenig. Auch wenn man viel versuchte, kam man nie zwingend vor das gegnerische Tor. Kurz vor Ende des Drittels fiel dann sogar noch die Führung für die Roosters. In der folgenden lediglich fünf-minütigen Pause schickte das Trainerteam Beckers/Peeters die Jungs dann nochmal in die Kabine. Motiviert startete das Team in das letzte Drittel. Doch trotz Sturmlaufes kam man erst in der 50. Minute durch Feist zum Ausgleich (4:4). Das reichte den Jungs aus Krefeld aber nicht: So war es erneut Stützle, der zum Sieg einnetzte.

Am Sonntag ging es für den KEV dann zur nächsten Partie nach Köln. Man hatte sich im Vergleich zum Vortag ein wenig vorgenommen: „Trotz des Sieges können wir mit dem gestrigen Spiel nicht zufrieden sein. Ich erwarte eine deutliche Steigerung!“, so Beckers vor dem Spiel. Doch zunächst verschliefen die Krefelder den Start total und mussten schon nach 33 Sekunden das 1:0 nach einem Bauerntrick hinnehmen. Doch man kämpfte sich zurück ins Spiel. Die Show von Senna Peeters startete, der in nicht einmal acht Minuten einen lupenreinen Hattrick erzielte. Eigentlich war das Spiel nun völlig unter Kontrolle der Schwarz-Gelben. Doch durch zwei kuriose Tore von der blauen Linie kamen die Kölner zum Ausgleich. Blank erzielte kurz vor der Drittelpause dann noch den Führungstreffer zum 4:3. So ging es dann auch in die Pause. Aus der Kabine kam eine veränderte Krefelder Truppe. Mit viel Spaß, Dynamik und Emotion erspielte man sich nach und nach wieder die Oberhand über das Geschehen. Es war schließlich der Kapitän, der für das 5:3 sorgte und Krefeld auf die Siegerstraße führte. Spätestens als Rutkowski nach toller Vorarbeit von Scholz mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck traf, war der Weg zum Sieg vorgezeichnet. Mit der 6:3-Führung ging es in die  Kabine. Die Kölner versuchten noch einmal alles, doch beim KEV stimmte auf einmal wieder alles. Peeters mit seinem vierten Tor, Feist und abschließend erneut Blank trafen zum Endstand. Als eigentlich schon alles vorbei war und die Krefelder schon feierten, kam dann noch ein Schock: Feist zog in der letzten Sekunde mit Tempo zur Mitte und wurde übel von van Culster mit einem heftigen Kniecheck erwischt. Auch, wenn dem Kölner keine Absicht zu unterstellen war, traf er Feist heftig. Dieser blieb verletzt liegen und musste per Krankenwagen abtransportiert werden. Van Culster wurde mit einer Matchstrafe in die Kabine geschickt, entschuldigte sich aber noch beim Verletzten. Zum großen Glück sah es wohl schlimmer aus, als es war: Feist zog sich während des Checks wohl nur eine starke Prellung des Knies zu und wird hoffentlich in lediglich zwei Wochen wieder ins Training einsteigen, so dass er pünktlich zur Endrunde wieder fit sein wird.

Am gestrigen Dienstag ging es dann zum dritten Spiel in vier Tagen. Erneut sah man sich am späten Dienstagabend den Iserlohnern entgegen. Ohne den verletzten Feist und auch ohne Tim Stützle musste das Trainergespann bei der Aufstellung ein wenig improvisieren. Für Feist rückte Schäfer in die dritte Reihe. Doch nichtsdestotrotz startete das Team fulminant in die Partie. Beide Mannschaften spielten ein schnelles und intensives Eishockey. Der KEV kam zu Chancen und drängte auf die Führung. Doch plötzlich stand es 1:0 für die Roosters. Ein Querschläger hinter dem eigenen Gehäuse prallte unglücklich von Torhüterin Pfeifer ins Krefelder Tor. Der KEV drückte weiter, kam zu weiteren Chancen und verpasste gleich zweimal das leere Tor. Und dann kam der nächste Schock: Cimmermann setzte sich über links durch, spielte die Scheibe vor das Krefelder Tor und über einen der Verteidiger setzte man sich auch das zweite Ei selbst ins Nest. Mit einem Rückstand ging es also in die Kabine. Doch die Schwarz-Gelben kamen mit der gleichen Motivation, Spielfreude und Dynamik wieder aufs Feld. Mit einem Doppelpack von Peeters innerhalb von drei Minuten war man wieder dran. Rutkowski setzte nach tollem Zuspiel von Peeters noch einen drauf und verwandelte zur Führung. Die Führung war zu dem Zeitpunkt mehr als verdient. Der KEV arbeitete hart und konzentriert und ließ kaum eine Chance zu. Pfeifer vereitelte den Rest. Doch kurz vor Ende des Drittels (39.39) fand ein Querpass im eigenen Drittel der Krefelder den freistehenden Kirchhoff, der mit der Sirene das 3:3 schoss. Im letzten Drittel wurde es turbulent: Beide Teams setzten jetzt auf Sieg. Als Rutkowski und Freis auf der Strafbank saßen, musste man bei 5:3 in Unterzahl ran, konnte diese aber abwehren. Erst als mit Blank der dritte Spieler auf der Strafbank Platz nahm, traf Elten für die Iserlohner. Doch der KEV gab nicht auf und drängte auf den erneuten Ausgleich. Nach einem Schuss von der Blauen war es der Kapitän Max Menner, der seine Jungs per Nachschuss wieder zurück ins Spiel brachte. Als Blank erneut für zwei Minuten auf das Sünderbänkchen musste, traf Rutkowski aus dem Gewühl nach erneuter Vorarbeit von Peeters in eigener Unterzahl zur Führung. Roosters Coach Müffeler nahm nun seine Auszeit, doch ohne Wirkung: In der gleichen Unterzahl (!) traf Peeters zum 6:4. Spätestens jetzt war es um die Iserlohner geschehen. Peeters setzte mit seinem vierten Tor den Schlusspunkt zum 7:4. Der Belgier war mit sechs Punkten bester Scorer des Spiels. „Wir haben definitiv eine der besten Saisonleistungen gezeigt. Wenn wir so weiterspielen, dann sollten wir es zur Endrunde schaffen und dort auch eine gute Rolle spielen“, so Beckers nach dem Spiel.

Bereits am kommenden Freitag steht Spiel Nummer vier in sieben Tagen für die Knaben an. Dann geht es in der Rheinlandhalle gegen die DEG. Die Düsseldorfer sind momentan auf dem zweiten Platz. Ein Sieg würde bereits die vorzeitige NRW-Meisterschaft und den Einzug zur Endrunde für den KEV bedeuten.

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