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14
Mär

Knaben A des KEV 1981 sind deutscher Meister!

. Veröffentlicht in Knaben News

Nach einem tollen Turnier der Knaben A des KEV 1981 sind die Jungs verdient deutscher Meister geworden. Mit der wohl besten Saison-leistung konnte man im „Finale“ des ESV Kaufbeuren mit 6:3 besiegen. Dabei zeigte das Team ein insgesamt tolles Turnier und wurde am Ende für den Kampf belohnt. In fünf Spielen konnte die Mannschaft sich gegen alle Teams aus ganz Deutschland behauten und sicherte sich dennoch erst im letzten Aufeinandertreffen den Titel.

Dabei war die Vorbereitung auf die Meisterschaft vom Team hinter dem Team bereits hervorragend. Die Betreuer Thorsten Licht und Udo Laue, sowie Orga-Leiter Markus Kleutges und das Trainer-Team Beckers/Peeters waren bereits früh angereist, um den Jungs ein optimales Rahmenprogramm zu bieten. Die Kabine war eingerichtet, bevor der erste Spieler kam. Alles war bereit. Die Trainingsvorbereitung in der Vorwoche war gut gelaufen und man hatte sich sowohl taktisch, als auch technisch gut einstellen können. Das gesamte Team war die komplette Woche beisammen und der Zusammenhalt war stark. Es konnte also losgehen für den KEV. Um 17.30 Uhr war es schließlich soweit: Die DEG wartete auf die Krefelder Jungs.

Nach einer Ansprache von Robin Beckers in der Kabine ging es dann für die Jungs zum ersten Warm-Up des Turniers pünktlich aufs Eis. Auch die DEG hatte sich gut vorbereitet und die Jungs am Freitag aus der Schule genommen, damit sie sich optimal auf die DM vorbereiten konnten. Dementsprechend eng war auch das Spiel. Die DEG war auch in der Liga schon der Angstgegner des KEV gewesen und erwischte den wesentlich besseren Start. Abersons schoss die Rot-Gelben in  Führung und im zweiten Drittel wurde es nicht besser: Die DEG erhöhte auf 2:0 und schließlich sogar auf 3:0. Der KEV fand kein Mittel und tat sich extrem schwer. „Nach dem 3:0 dachte ich, wir werden es nicht mehr schaffen. Aber die Jungs haben dann ein absolute Ausrufezeichen gesetzt und sich toll wieder reingekämpft!“, sagte Beckers nach dem Spiel. Es war Peeters, der mit einer tollen Aktion die Wende einleitete. Durch einen harten Schlagschuss von der blauen Linie traf Marten zum 2:3. Im letzten Drittel konnte man den Schwung mitnehmen und Blank traf zum Ausgleich und schließlich auch zum 4:3 Endstand. Auch wenn es am Ende noch einmal extrem eng wurde und die DEG drückte, hielt Torhüterin Tatjana Pfeifer den ersten wichtigen Sieg für die Seidenstädter fest. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es für Alle nach Hause in die Koje. Der nächste Tag startete früh…

Bereits um 09.15 Uhr traf sich das Team zur Vorbereitung für das zweite Spiel des Turniers gegen Bad Tölz. Die Jungs aus dem Süden starteten mit einer starken Truppe, sowohl in der Breite, als auch der Spitze. Mit fast 30 Kindern war man aus dem fernen Bayern angereist, um deutscher Meister zu werden. Vor allem die erste Reihe der Tölzer spielte stark. Mit Dubé und Peterka hatte man zwei wahre Künstler an der Scheibe mit an Board. Und die Tölzer erwischten den KEV kalt. Nach 90 Sekunden stand es bereits 2:0 für die Bayern durch Tore in eigener Unterzahl! Doch der KEV fightete und kam durch Peeters und Blank wieder ran. Es folgte ein rasantes und hartes Spiel, in dem mit offenem Visier gespielt wurde! Tölz traf zur Führung, Peeters glich aus. Tölz traf zur Führung und es folgte die Gala von Stützle, der in der ersten Partie des Turnieres und den ersten Minuten der Partie gegen Tölz das Tor einfach nicht treffen wollte. Doch nach toller Vorarbeit von Peeters senkte sich Stützles Schuss ins Tor. Mit seinen Toren zwei und drei markierte er eine zwei Tore Führung nach dem zweiten Abschnitt (6:4). Im letzten Drittel ging es dann heiß her… Durch Peterka glichen die Tölzer aus, Peeters erzielte die erneute Führung, die Peterka egalisierte. Stützle erzielte Tor Nr. 4 und als Peeters zum 9:7 traf, war das Spiel beinahe entschieden. Trotz dem 8:9 in Schlussphase konnte der KEV das Spiel für sich behaupten. „Das war vielleicht der Knackpunkt im Turnier. Nach dem Sieg war die Motivation und Stimmung riesig. Psychologisch war das ein ganz wichtiger Sieg“, so Beckers nach dem Spiel. Torhüter Max Licht wurde dabei von seinen Vorderleuten vor allem in der Anfangsphase im Stich gelassen, kämpfte sich aber trotz der vielen Gegentore immer wieder mit guten Aktionen ins Spiel! Vor allem in der Schlussphase konnte er einen Alleingang der Tölzer entschärfen und so den Sieg doch noch festhalten.

Nach einem kurzen Mittagessen ging es bereits um 14.00 Uhr wieder zur Vorbereitung zu Spiel III gegen Berlin. Um 15.15 Uhr stand man den Eisbären dann gegenüber. Man merkte jetzt, dass das Spiel am Morgen Kraft gekostet hatte, denn das Tempo des Matchs war mit dem vom Morgen nicht zu vergleichen. Durch ein starkes erstes Drittel (4:1) konnte man das Spiel aber relativ gefahrlos für sich entscheiden. Mit drei Reihen schaffte der KEV 1981 schließlich ein 7:3 gegen harmlose Eisbären. Peeters (3), Stützle (2) und Blank (2) trafen entscheidend für den KEV. Insgesamt war diese Partie nicht die beste der Jungs, aber man tat das Nötigste, um den dritten Sieg einzufahren. Torwächterin Svenja Laue hielt das Team in einigen Situationen gut im Spiel und zeigte eine solide Leistung.  Bis zum Abendessen blieb den Jungs und Mädels dann noch etwas Zeit. Gegen 18.00 Uhr nahm man die Abendmahlzeit ein und begab sich dann wieder nach Hause. Lediglich das Trainer- und Betreuer-Team hatten noch keinen Feierabend. Um 19.45 Uhr traf Kaufbeuren auf Bad Tölz zum „Südderby“. Es hieß, den „Endgegner“ Kaufbeuren zu analysieren. Diese gewannen auch ihr drittes Spiel gegen Tölz und lagen mit dem KEV punktemäßig nach Spiel Nr. III gleichauf.

Am Sonntag startete der Tag für die Krefelder Jungs und Mädels noch früher. Um 06.55 Uhr traf man sich zur Vorbereitung auf das Spiel gegen den EHC Freiburg und stand schon um 08.00 Uhr auf dem Eis. In der Eiseskälte des Morgens aber herrlichem Sonnenschein schaffte der KEV auch Sieg Nr. IV! Das Spiel startete schleppend und Krefeld ging durch Stützle in Führung. Insgesamt war das Tempo eher schlecht, doch der KEV war drückend überlegen, hatte 90% Scheibenbesitz, aber schaffte es einfach nicht, die Scheibe im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Erst im dritten Drittel kam man durch Bongers und Blank auf eine 3:0 –Führung. Nach einem Foul am Freiburger Stürmer Neumann, verwandelte dieser den anschließenden Penalty glücklich gegen Pfeifer. Blank traf postwendend zum 4:1.  Und als Rutkowski wenig später das 5:1 erzielte, war die Partie gelaufen. Auch wenn Freiburg noch zwei Tore erzielen konnte, war der Sieg nicht mehr in Gefahr. Es stand also das große Finale in Spiel fünf gegen den ESV Kaufbeuren an. Da der direkte Vergleich zählte, konnten beide Teams auch mit einer Niederlage in Spiel IV noch gewinnen. Dies passierte den Kaufbeurern tatsächlich gegen die DEG, die den Bayern alles abverlangten. So war der ESV ein wenig demoralisiert und das Spiel gegen Düsseldorf zwang den Trainer aus Kaufbeuren zu einer Umstellung auf zwei Reihen am Ende des Spiels. Dies kostete Körner. Dagegen konnte das Trainergespann Beckers/Peeters am Morgen gut mit drei Reihen zu Ende spielen, da alle Jungs einen guten Job machten. „Zum Glück hatten wir unser schlechteres Spiel am Morgen!“, sagte auch Peeters nach der Partie gegen Freiburg. Nach dem Mittagessen machte sich das Team zu einem kurzen Spaziergang bei tollem Wetter in den nahegelegnen Park auf. Im Anschluss entspannten die Jungs und Mädels im Sonnenschein und bereiteten sich mental auf das „Finale“ vor.

Pünktlich um 15.15 Uhr war dann Anpfiff. Die Spannung war greifbar. Vor einer tollen Kulisse wurde die Scheibe zum entscheidenden Spiel eingeworfen. Und der KEV machte von Anfang an Druck. Beide Teams starteten mit zwei Reihen, das Tempo war hoch. Beide Mannschaften schenkten sich in den ersten 18 Minuten keinen Zentimeter Eis und Drittel I endete 0:0. Kurz vor Schluss handelte der KEV sich noch zwei blöde Strafen ein und musste im zweiten Abschnitt mit einer doppelten Unterzahl starten. Gerade war der erste Spieler von der Strafbank zurück, da traf Kaufbeuren zur Führung. Doch der KEV spielte weiter sein Spiel, spielte taktisch diszipliniert, stand in der Defensive nah am Mann und ließ den gefürchteten Sturm der Bayern kaum zum Zuge kommen.

 Die Erlösung brachte Alex Blank, der ein wahnsinnig starkes Spiel machte, mit dem 1:1-Ausgleich. Da Stützle und Peeters hart auf Mann gedeckt wurden, spielte Blank befreit auf und nutze seine Chance intelligent zum Ausgleich. Der Schwung wurde mitgenommen, Stützle konnte sich von seinem „Bewacher“ lösen und erzielte die Führung. Nur eine Minute später traf der ESV nach kurzer Unachtsamkeit in der Abwehr zum erneuten Ausgleich. Kurz vor Drittelende war es dann Rutkowski, der sich in der gegnerischen Zone den Puck in der Ecke erkämpfte, sich zum Tor durchtankte und zur Führung einschoss. Mit der Führung ging der KEV in die letzte Drittelpause des Turniers. Beckers versuchte die Motivation hochzuhalten, so dass man den Schwung in die letzten 18 Minuten mitnehmen konnte. Dies gelang und Stützle traf nach fünf Minuten zum 4:2 in eigener Unterzahl nach toller Vorarbeit von Menner. Als Bongers aus der Drehung mit einem kuriosen Treffer, der dem Goalie des ESV irgendwie durch die Schoner rutschte, das 5:2 erzielte, war das Spiel entschieden. Der ESV kam zwar nochmal ran, doch Blank erzielte das letzte Tor des  Spiels und sicherte dem KEV 1981 die erste, offizielle deutsche Meisterschaft!!! Die letzten 10 Sekunden zählte das Team gemeinsam herunter und dann hieß es Feiern! Es flogen die Handschuhe und Helme, Torhüterin Tatjana Pfeifer, die wohl ihre beste Turnierleistung zeigte, wurde unter dem Jubel der Mannschaftskameraden begraben.

Nach der Siegerehrung wurden noch einige Ehrenrunden mit dem Pokal gedreht. Alle Teams gratulierten dem KEV herzlich und fair. In der Kabine feierte das Team noch ein wenig weiter. Sportobmann Achim Staudt und Peter Kaczmarek beglückwünschten die Jungs und Mädels in der Kabine. „Ihr habt den KEV toll repräsentiert und ein super Turnier gespielt. Wir sind sehr stolz auf Euch und freuen uns auf weitere tolle Jahre mit diesem Team“, so Achim Staudt in der Kabine. Trainer Robin Beckers war nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „ Ich bin mega-stolz auf die Mädels und Jungs. Das Team war überragend. Ich freue mich für alle Spieler, dass sie diesen tollen Erfolg geschafft haben. Die Saison war mit dieser grandiosen Mannschaft eine große Freude. Ich bin jetzt schon etwas traurig um die Spieler, die uns zu den Schülern verlassen werden, wünsche ihnen aber weiterhin viel Erfolg. So kann es weitergehen und ich freue mich auf die kommende Saison mit den anderen Jungs und Mädels des Teams. Die Vorbereitung war toll. Großen Dank nochmal an das Betreuer und Orga-Team, sowie Gert Peeters und Dirk Kuhnekath, die die Mannschaft hervorragend unterstützt und betreut haben. Es hat alles gepasst und wir haben verdient die Meisterschaft geholt!“, resümiert Beckers nach dem Turnier.

 

Die Saison ist für die Knaben nun vorbei, aber mit einem riesen Erfolg:

Deutscher Knabenmeister 2016!!!

Am kommenden Donnerstag wird dann gebührend gefeiert. Beim Griechen Odysseus wird es ein großes Essen mit dem ganzen Team zum Abschluss geben, ehe es für einige Jungs der U14 am Freitag bereits weiter geht. Dann steht die U16 Meisterschaft in Iserlohn an.

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