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22
Mär

Schüler beenden die deutsche Meisterschaft auf dem 5. Rang

. Veröffentlicht in Schüler News

Nach einem kurzweiligen Turnier in Iserlohn beenden die Schüler des KEV 1981 ihre Saison als fünft-bestes Team Deutsch-lands. Dabei konnte man sich gegen die Konkurrenz aus Regensburg durchsetzen, musste sich aber den anderen Teams meist knapp geschlagen geben.

 

Die Verantwortlichen an der Bande hatten am Ende des Turniers ein kleines Déjà-vu: „Es war fast die gleiche  Endrunde, wie in der letzten Saison. Man ist eigentlich immer dran, aber am Ende steht man mit fast leeren Händen da“, resümierte Co-Trainer Robin Beckers. Bereits am Freitagmorgen reiste man in einem ganzen Pulk von Autos gemeinsam an den Seilersee und konnte pünktlich gegen 10.30 Uhr die Kabine beziehen. Nach einem gemeinsamen Warm-Up und einer Ansprache von Headcoach Dirk Kuhnekath ging es um 13.45 Uhr zur Auftaktpartie gegen den EV Regensburg.

Regensburg begann direkt mit viel Druck, dennoch war das Spiel zu Beginn des Turniers auf keinem allzu hohen Niveau. Beide Teams wirkten etwas angespannt. In der 14. Minute wurde Jan Schumacher vom Torwart alleine vorm Tor gefoult, so dass die Unparteiischen auf Penalty entschieden, den Schumacher zur Führung verwandelte. In den ersten Minuten des zweiten Drittels hatten die Schwarz-Gelben mehrere Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen. Aber es waren die Regensburger die in der 23. Minute ihr Powerplay zum 1:1 Ausgleich nutzten. In der 25. Minute folgte dann sogar die Führung des Teams aus dem Süden. Nach zwei Strafen für Regensburg nutzte Kánya die anschließende doppelte Überzahl nach Zuspiel von Tim Stütze zum 2:2 Ausgleich. In der 16. Minute musste Jason Hinz auf die Strafbank. Als er dann wieder aufs Eis kam schaltete Jan Schumacher am schnellsten: Er spielte die Scheibe zu Hinz, der der Regensburger Abwehr entschwand und mit einem trockenen Handgelenkschuss in den Winkel auf 3:2 erhöhte. In der 12. Minute des letzten Drittels beförderte Edwin Schitz nach Vorlage von Hinz die Scheibe per Rückhand zum 4:2 ins Tor. Nach hartem Kampf beider Teams war das Spiel entschieden." Wir haben verdient gewonnen. Dies ist ein gelungener Einstieg ins Turnier", sagte Trainer Kuhnekath nach der Partie.

Anschließend ging es nach dem Auslaufen für die Jungs zum Mittagessen. Kurz danach musste man sich schon wieder auf das nächste Spiel vorbereiten. Man hatte nur ein Spiel Pause und die Kölner Haie warteten bereits zum zweiten Duell des Tages.

Das Spiel begann aus Sicht der Seidenstädter unglücklich. Die Kölner gingen in der 3. Minute durch ein kurioses Tor in Führung, denn Torwart Jansen fälschte den Puck unglücklich ab, so dass er von des Torwarts Rücken ins Tor prallte. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel. In Überzahl setzte Stützle zum Alleingang an und verwandelte nach einem 60 m Sprint mustergültig. Auch im zweiten Drittel waren beide Mannschaften auf Augenhöhe und kämpften um jede Scheibe. Der KEV erspielte sich einige gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, trotzdem waren es die Kölner, die in der 32. Minute erneut in Führung gingen. Nur Sekunden später stimmte die Zuordnung bei den Krefeldern nicht und Köln erhöht auf 3:1. Kurz vor Drittelende gewann Luknowsky das Bully in der gegnerischen Zone auf Preiß, der mit einem strammen Schuss den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Im letzten Drittel tat der KEV Alles für den Sieg, als Jansen sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers räumte, trafen die Haie aber nach wenigen Sekunden zum 4:2 und das Spiel war entschieden.

Am Abend kehrte man spät ins Hotel zurück und legte sich nach einem Abendessen noch in der Kabine schnell in die Federn, denn am Samstag sollte es bereits um 8.00 Uhr gegen die Adler aus Mannheim gehen. Um 5.30 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem schnellen Frühstück ging es zur Spielvorbereitung in die Eishalle am Seilersee.

Erneut lieferte der KEV einen tollen Kampf. Das Tempo war hoch und beide Teams agierten auf Augenhöhe.  Gute Chancen zum Führungstreffer hatte Jan Schumacher in der 4. sowie Jason Hinz 5. Minute. In der 13. Spielminute bediente Schumacher den freistehenden Sperling mustergültig, der die Führung für den KEV erzielen konnte.  Im zweiten Drittel verpasset Luknowsky nach einem Alleingang die Führung auszubauen. „Das ist leider häufig unser Problem: Wir lassen zu viele Chancen liegen“, so Kuhnekath. Im letzten Abschnitt erzielten die Adler dann ein kurioses Tor: Obschon Goalie Scheibler die Hand auf der Scheibe und der Unparteiische abgepfiffen hatte, stocherte der Mannheimer Angriff nach und der Puck überquerte die Linie. Trotz großer Proteste der Krefelder Bank entschieden die Schiedsrichter auf Tor. Das Tor brachte den KEV aus dem Konzept, dennoch nahm man den Kampf an. Mannheim konnte in der 48. Minute schließlich das 2:1 erzielen, dass trotz eines sechsten Feldspielers kurz vor Ende der Partie nicht mehr eingeholt werden konnte. „Die Spiele gegen Köln und gegen Mannheim waren für mich fast die besten Spiele der Saison. Wenn man bedenkt, wie die Kader mit Auswahlspielern gespickt waren und bei den Größenunterschieden war es schon sehr beeindruckend, wie die Jungs dagegen gehalten haben. Leider wurden wir dafür nicht belohnt.“, merkte Trainer Kuhnekath ernüchtert nach den Spielen an.

Am Mittag ging es dann zurück ins Hotel. Das nächste Spiel stand aufgrund des sonderbaren Spielplans erst um 20.3 Uhr an, da die Iserlohn Roosters am Mittag noch eine Trainingseinheit einschoben, um sich auf das Playoff-Spiel am darauffolgenden Sonntag vorzubereiten. Nach dem Mittagessen um 13.00 Uhr konnten die Jungs sich von den ersten drei Spielen erholen und trafen sich um 16.00 Uhr zur Mannschaftsbesprechung im Seminarraum „Köln“ des Mercure Hotels bei Kakao und Kuchen. Um 17.00 Uhr ging es zurück in die Eishalle. Man bereitete sich anschließend akribisch auf die Partie gegen den Gastgeber Iserlohn vor.

Das Spiel startete erneut mit hohem Tempo. Konnten sich die Schwarz-Gelben bis zur 5. Minuten noch Chancen erspielen, so starteten die Roosters ab 6. Minute richtig durch. Krefeld agierte zu passiv. Dass die Sauerländer ein gutes Powerplay spielen, zeigte sich dann als die Seidenstädter in Unterzahl ihren ersten Treffer in der 6. Minute hinnehmen mussten. Auch das 2:0 schoss der IEC in Überzahl. Iserlohn dominierte  das Spiel. Mit dem 3:0 in der 17. Minute ging es in die Kabine. Iserlohn machte im zweiten Drittel weiter, wo man aufgehört hatte. Nach 26. Minuten stand es 5:0. Doch plötzlich erzielte Tamas Kanya den Anschlusstreffer zum 1:5. In der 30. Minute nutzten die Seidenstädter eine doppelte Überzahl durch Sperling um auf 2:5 zu verkürzen. Vier Minuten später stellten die Iserlohner den alten Abstand mit dem sechsten Tor wieder her. Im letzten Drittel zogen die Gastgeber schon nach 40 Sekunden auf 7:2 davon. In der 48. Minute bekamen die Roosters einen fragwürdigen Penalty zugesprochen, obwohl der puckführende Stürmer fair von der Scheibe getrennt wurde. Dies nutzten die Sauerländer zum 8:2. Dennoch zeigten die Seidenstädter Charakter.  Preiß erzielte nach einen Pass von Snykers das 3:8. Krefeld hatte nun mehr Spielanteil. Zwei Minuten später erzielte Luknowsky den 4:8 Endstand.

Gegen 24.00 Uhr war auch der zweite Tag des Turniers vorüber. Man hatte wieder einmal zumindest am Morgen gut gespielt, stand aber mit leeren Händen da. Am nächsten Morgen war das Frühstück auf 10.00 Uhr angesetzt. Die Spieler sollten ein wenig Schlaf finden. Nach einem ausgedehnten Mahl, traf man sich um 11.00 Uhr zu einer lockeren Athletikeinheit. Laufen, dehnen und Leitertraining stand auf dem Programm. Nach dem Mittagessen beim ortsansässigen Italiener ging es um 15.00 Uhr ins Eisstadion. Dort spielten die Senioren der Roosters gerade ihre Playoff-Partie gegen Nürnberg. Dementsprechend war die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Turniers weniger optimal. Man kam zwar in die Kabine, durfte diese dann aber im Prinzip nicht verlassen. Das Warm-Up off Ice wurde zum Slalomlauf durch die aus dem Stadion strömenden Zuschauer. Dennoch startete das Spiel gegen Bad Tölz pünktlich um 17.45 Uhr.

Im letzten Spiel des Turnier zeigte sich dann die Wirkung der letzten Tage: „Im Spiel gegen Bad Tölz merkte man, der Wille ist da, die körperliche und geistige Spritzigkeit nicht mehr“, so Kuhnekath. Vor allem das erste Drittel verschlief man. Tölz ging schnell in Führung und baute dies bis zum Drittelende auf 3:0 aus. Im zweiten Drittel ging ein Ruck durch das Krefelder Team. Man merkte, dass der Kampf endlich angenommen wurde und man kam durch Luknowsky und Schumacher auf 2:4 heran. Im letzten Drittel machten die Bayern den Sack dann dennoch zu und zogen mit 6:2 davon. Der zweite Treffer von Luknowsky war dann nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Im entscheidenden Spiel des Turniers traf danach noch Mannheim auf Iserlohn. Die Roosters gewannen das Spiel n.P. und sicherten sich so den Titel. In der anschließenden Siegerehrung wurden dann die Plätze 1-3 honoriert. Krefeld und Köln (5. Und 4. Platz) standen wie das fünfte Rad am Wagen auf dem Eis. Regensburg (6.) hatte sich bereits nach dem Spiel am frühen Morgen gegen Köln verabschiedet. Insgesamt war dies ein eher unschöner Abschluss des Turniers, bei dem die eigene DNL2 Mannschaft der Iserlohner für die Saison geehrt wurden, die U16 der Haie und des KEV jedoch außer Acht gelassen wurden.

 

Auch wenn der 5. Platz nicht das beste Ergebnis ist, war Trainer Kuhnekath von dem Auftreten der Jungs sowohl auf dem Eis, als auch außerhalb der Halle mehr als zufrieden: „Trotzdem hat sich diese Truppe (mit 4 Spielern vom Jahrgang 2002!!) mit dem Auftreten bei der Endrunde bei vielen Trainern und Eishockey-Fachleuten sehr viel Respekt erarbeitet.“

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