Turnierbericht U13-DEL Cup 2026

Turnierbericht U13-DEL Cup 2026

Rückblick auf den U13-DEL Cup 2026

Vom 06. bis 08. Februar war die U13 Mannschaft des KEV zu Gast beim U13-DEL Cup 2026 in Berlin.

Als einziges Nachwuchsteam eines DEL 2 Vertreters hatte man die Möglichkeit sich auf höchstem Niveau mit einigen der besten Mannschaften Deutschlands zu messen. Neben den gastgebenden Eisbären Juniors Berlin, zählten die Dresdener Eislöwen Juniors, der Augsburger EV, die Löwen Frankfurt, die Kölner Junghaie, der Iserlohner EC, der ERC Ingolstadt, die Nürnberg Icetigers Juniors, sowie die Schwenninger Wild Wings Future zu den teilnehmenden Mannschaften.

Gespielt wurde in zwei Vorrundengruppen á 5 Mannschaften, die gegeneinander die Platzierungen zur Qualifikation für die Finalrunde ausspielten. Die jungen Seidenstädter bekamen es im ersten Spiel direkt mit dem Gastgeber und späteren Turniersieger zu tun und zeigten eine sehr couragierte Leistung. Die Eisbären legten einen Blitzstart hin und erzielten bereits nach 9 Sekunden die frühe Führung, doch die KEV-Cracks zeigten sich unbeeindruckt und erspielten sich ebenfalls einige gute Tormöglichkeiten. Knapp eine Minute vor der Pause konnte eine schön herausgespielte Offensivaktion zum verdienten 1:1 Ausgleich verwertet werden. In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich eine hochklassige Partie mit zahlreichen guten Aktionen beider Teams sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Die Hausherren zeigten sich ein wenig kaltschnäuziger und konnten nach knapp 3 Minuten mit 2:1 in Führung gehen. Der KEV ließ sich auch dadurch nicht aus dem Konzept bringen, spielte weiter druckvoll und scheiterte zwei Mal knapp am Gestänge des Berliner Gehäuses. Weitere Chancen wurden von den Goalies und der Defensive beider Teams vereitelt, so dass die Eisbären sich über einen knappen Sieg freuen konnten.

Am zweiten Turniertag stand die Partie gegen die Löwen Frankfurt auf dem Spielplan, die mit viel Energie ins Spiel starteten und die Krefelder von Beginn mit aggressivem Forecheck unter Druck setzten. Damit hatten die jungen Seidenstädter große Probleme und konnten ihr eigenes Spiel nicht zur Entfaltung bringen. Die Löwen kamen mit dieser Spielweise zu einigen guten Torchancen und konnten die erste Hälfte mit 2:1 für sich entscheiden. Nach der Pause kamen die KEV-Cracks ein bisschen besser ins Spiel und erzielten nach zwei Minuten den 2:2 Ausgleich. Dieses Erfolgserlebnis setzte allerdings leider nicht die notwendige Energie frei, um das Spiel positiv gestalten zu können. Frankfurt spielte weiterhin druckvoll und belohnte sich 6 Minuten vor dem Ende mit der 3:2 Führung, gegen die die jungen Krefelder kein Mittel mehr fanden und somit leider die zweite knappe Niederlage hinnehmen mussten.

Als nächstes stand die Begegnung gegen die Kölner Junghaie an, die man aus der heimischen Liga bestens kennt, mit denen man noch vor Wochenfrist die Schläger gekreuzt und aus dieser Partie noch eine Rechnung offen hatte. Entsprechend motiviert ging der KEV ins Spiel und zeigte sich von Beginn an sehr spielfreudig. Mit hoher Laufbereitschaft und gutem Zusammenspiel wurden die Haie von der ersten Minute an im eigenen Drittel eingeschnürt. Mit einer geschlossenen Teamleistung konnten zahlreiche gute Chancen herausgespielt werden, von denen eine zum 1:0 Pausenstand genutzt wurde. Auch in der zweiten Spielhälfte zeigten die Krefelder U13 Hockey auf Topniveau, spielten vorwiegend in der Offensivzone und konnten sich mit zwei weiteren Treffern und somit einem 3:0 Sieg belohnen.

Nach einer kurzen Mittagspause waren die Nürnberg Icetigers der nächste Spielgegner. Allerdings war die Energie aus dem vorangegangenen Spiel irgendwie verloren gegangen, oder die Nudeln lagen zu schwer im Bauch, denn die Krefelder Kids wirkten ein wenig müde und kraftlos. Zwar ging der KEV kurz nach Spielbeginn in Führung, aber die Mittelfranken erzielten innerhalb von knapp fünf Spielminuten 4 Treffer und entschieden die erste Halbzeit zwar überraschend aber definitiv verdient mit 4:2 für sich. Um überhaupt noch eine Chance auf den zweiten Vorrundenplatz und somit den Einzug ins Halbfinale zu haben, musste die jungen Pinguine nun erst einmal wieder aufgebaut und auf die vorhandenen Stärken aufmerksam gemacht werden. Dies schien Headcoach Andreas Schrills wohl in der Pausenansprache gut gelungen zu sein, denn nach dem Bully legten die Krefelder los wie die Feuerwehr und drehten die Partie mit drei Toren in eineinhalb Minuten zur 5:4 Führung. Auch im Anschluss zeigten sich die schwarz-gelben weiter torhungrig und erzielten drei weiterer Treffer zum letztendlichen 8:6 Sieg.

Nun hieß es abwarten, denn für den Einzug ins Halbfinale war man auf Schützenhilfe angewiesen und das ausgerechnet aus Köln. Denn die Haie mussten gegen die Löwen aus Frankfurt einen Sieg erzielen, damit der KEV die Vorrunde auf dem zweiten Tabellenplatz beenden konnte. Und so kam es zur eher ungewöhnlichen Situation, dass die schwarz-gelben auf der Tribüne die Rivalen aus Köln anfeuerten. Leider hatte dies nicht den gewünschten Erfolg, das Spiel endete 1:1 unentschieden, die Seidenstädter landeten auf den dritten Vorrundenplatz und mussten gegen den ERC Ingolstadt, den Vierten der Gruppe B, um die Qualifikation für das Spiel um Platz 5 antreten.

In diesem Spiel fanden die Krefelder in Teilen wieder zurück zu Ihren Tugenden aus den vorangegangenen, erfolgreichen Spielen und fuhren einen ungefährdeten 5:1 Erfolg ein. Allerdings merkte man den Kids in dieser Partie den Kräfteverschleiß des Tages an und nach dem anschließenden Abendessen beim Italiener fielen die meisten Kids müde in die Betten.

Am Sonntagmittag stand dann das letzte Spiel des Turniers um Platz 5 auf dem Plan und hier traf man auf einen altbekannten Rivalen vom Rhein. Richtig, die Haie aus der Domstadt hatten ihr Qualifikationsspiel gegen Iserlohn am Vorabend ebenfalls erfolgreich bestreiten können und so traf man nun nochmals aufeinander.

Die Kölner waren vom Vortag gewarnt und hatten sich gut auf das druckvolle Spiel des KEV eingestellt, so dass sich von Beginn an eine hochklassige Begegnung auf Augenhöhe entwickelte. Ähnlich wie im ersten Turnierspiel gegen Berlin zeigten auch hier beide Mannschaften ein spielfreudiges und temporeiches Eishockey mit vielen guten Szenen auf beiden Seiten. Die Krefelder gingen mit einem frühen Treffer in Führung und konnten noch in der ersten Spielhälfte das 2:0 nachlegen. Doch auch die Kölner blieben gefährlich und kamen eine Minute vor der Pause zum verdienten Anschlusstreffer. Die zweite Spielhälfte war ebenfalls hart umkämpft und von intensiven Zweikämpfen geprägt. Den Domstädtern gelang der Ausgleich, welchem die Pinguine vier Zeigerumdrehungen später die erneute Führung folgen ließen. 90 Sekunden später kamen die Haie gefährlich vor das Krefelder Gehäuse und konnten den 3:3 Ausgleich bejubeln. In den letzten Spielminuten konnten sich dann die Goalies beider Teams mit mehrere spektakulären Saves auszeichnen, so dass es bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit blieb und der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden musste. Hierbei waren die Kölner mit zwei Treffern erfolgreich, bei nur einem Krefelder Tor und konnten sich so über den fünften Platz im Abschlussklassement freuen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die junge Krefelder Truppe in vielen Partien ein absolut sehenswertes Eishockey gezeigt hat und gegen jeden Gegner erfolgreich sein kann, wenn sie als Team auftreten und gemeinsam die taktischen Vorgaben umsetzten. Eine weitere Erkenntnis ist aber auch, dass es bei einem hochklassig besetzen Turnier wie dem DEL-Cup in jedem einzelnen Spiel eine konstante Leistung über die volle Spielzeit braucht und kleine Unaufmerksamkeiten sowie Fehler sofort bestraft werden.

Wir bedanken uns bei den Eisbären Juniors Berlin für die Einladung und würden uns freuen, auch im kommenden Jahr wieder im Wellblechpalast zu Gast sein zu können.

Bericht: Andreas Schrills
Fotos: Citypress GmbH / Playercards und privat

 

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