Krefeld gastiert in Halle und trifft auf Rostock

Krefeld gastiert in Halle und trifft auf Rostock

Die nächsten beiden Pflichtspiele warten auf die U23 des KEV. Schon heute fährt das Team von Elmar Schmitz um 12:00 Uhr nach Halle. Um 20:00 Uhr fällt dann der Puck zum ersten Bully. Am Sonntag treffen die Seidenstädter dann um 17:00 Uhr zuhause auf die Piranhas. Die Rostocker liegen in der Tabelle knapp hinter den Krefeldern und sind damit ein direkter Konkurrent im Rennen um die hinteren Playoff-Plätze. 0,01 Punkte trennen die beiden Teams im Schnitt.

Wenn Elmar Schmitz heute um 11:30 Uhr seine Mannschaft zur Videoschulung in die Kabine bittet, dann wird er zweifelsohne auch noch einmal auf das erste Aufeinandertreffen mit den Saale Bulls verweisen. Damals kassierte die junge Krefelder Mannschaft zehn Gegentreffer im Sparkassen-Eisdom und war chancenlos. Doch das ist lange her. Man hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und bekommt Lob aus allen Ecken der Oberliga-Nord von Trainern, Spielern und Offiziellen. Doch die Saale Bulls sind wieder voll auf Kurs. Nachdem man vor wenigen Wochen noch Tabellennachbar der Krefelder war, schob sich das Team von Cheftrainer Ryan Foster durch fünf Siege in Folge auf Rang drei der Tabelle und ist seit dem 17.01. ungeschlagen. Dementsprechend wird die Mannschaft voller Selbstvertrauen sein. Der KEV holte aus den letzten vier Spielen vier Punkte. Cheftrainer Elmar Schmitz war nicht ganz zufrieden: „Normalerweise müssen wir Spiele wie gegen Hamm und Limburg souverän nach Hause bringen. Aber wir tun uns aktuell schwer. Auch weil wir unsere Chancen nicht nutzen und oft zu inkonsequent in den Abschlüssen sind!“

Sicherlich spielt hier auch mit hinein, dass mit Alex Blank der Center der gefährlichsten Angriffsreihe der Krefelder fehlt. Auch Mike Fischer von den Löwen Frankfurt kam zuletzt nicht mehr zum Einsatz. Doch das soll keine Ausrede sein. Vor allem nicht, wenn man am Sonntag um 17:00 Uhr die Piranhas aus Rostock empfängt. Das Team von der Ostsee hat in diesem Jahr erst vier Spiele bestreiten können und ist mit insgesamt erst 18 absolvierten Partien eine der Mannschaften mit den wenigsten Spielen der Liga. Nur die Indians und Erfurt haben noch weniger. Umso wichtiger ist ein Sieg für den KEV. Denn die Rostocker liegen im Schnitt nur 0,01 Punkte hinter den Krefelder auf Rang 11. „Die Rostocker sind schwer und ungemütlich zu spielen. Sie spielen ihren Stiefel runter. Da kann man schnell unter die Räder kommen!“, sagt der erfahrene Krefelder Schlussmann Sebastian Staudt. Vor allem vor Rostocks Top-Scorer Matt Pistilli müssen sich die Seidenstädter in Acht nehmen. Der Angreifer spielte auch schon in der DEL2 für Frankfurt und macht im Schnitt pro Spiel fast zwei Punkte.

Foto: Ross

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