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Bittere Niederlage für die U23 gegen Rostock

Bittere Niederlage für die U23 gegen Rostock

Gegen Rostock gab es gestern in einem ausgeglichenen Spiel keine Punkte für den KEV. Mit einem 4:0 verloren die Seidenstädter in Hamburg, wohin die Partie verlegt werden musste. Mit 33 zu 32 Schüssen war auch das Schussverhältnis völlig ausgeglichen. Trotz der Brisanz des Spiels – es ging immerhin um den so wichtigen 10. Tabellenplatz – war die Partie nicht von riesengroßem Kampf der beiden Tams geprägt. So war das Spiel war letztlich fair und gesittet geführt worden.

Beide Mannschaften starteten ruhig und wenig nervös in das Spiel, riskierten nach vorne wenig und waren auf eine taktisch sichere Leistung bedacht. So kamen auf beiden Seiten wenig Chancen zustande. Die beste Krefelder Chance hatte Adrian Grygiel mit einem Solo. Das erste Tor fiel dann aus einer Offensivaktion der Krefelder. Durch einen Turnover nach Scheibenblock konnte Pauker allein auf Kapteinat zustürmen und verwandelte mustergültig. Auch in Abschnitt zwei gab es Chancen auf beiden Seiten, doch wieder war es Pauker in einer 4-4-Situation, der sich die Scheibe erkämpfte und den Alleingang verwandelte.

Im letzten Drittel blieb der erhoffte Krefelder Sturmlauf aus. Die Seidenstädter kamen nicht wirklich zwingend genug vor das Rostocker Gehäuse und hätten vermutlich auch noch länger spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Glücklicherweise wurde das zwischenzeitlichen 0:4 aus Krefelder Sicht aufgrund eines hohen Stocks nicht gegeben. Doch die Piranhas setzten das vierte Tor dennoch nach. Elma Schmitz kommentierte nüchtern: „Ein völlig ausgeglichenes Spiel, aber der Puck wollte heute einfach nicht über die Linie. Die Leistung war aber absolut in Ordnung!“

In der Tabelle wird es nun immer enger, den 10. Platz noch zu erreichen, zumal man in den letzten vier Spielen noch je einmal auf den Vorrundenmeister Hannover Scorpions (Dienstag, 20:00 Uhr) und die Hannover Indians (Tabellenachter, Samstag, 15:00 Uhr) trifft. Im Grunde müssen alle Spiele gewonnen werden, um die Chancen zu wahren.

Foto: Schmitt

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