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Hauf und Quapp kehren mit U18 Nationalmannschaft wieder heim

Hauf und Quapp kehren mit U18 Nationalmannschaft wieder heim

Für KEV-Stürmer Luca Hauf und Pinguine-Goalie Nikita Quapp endet ein spannendes Kapitel in ihrer noch sehr jungen Karriere. Als jüngerer Jahrgang durfte Hauf gemeinsam mit den besten U18-Spielern Deutschlands nach Dallas fliegen und an der WM teilnehmen. In einer starken Gruppe zeigte das deutsche Auswahlteam vor allem in den ersten beiden Spielen ansehnliche Leistungen und verlor jeweils knapp gegen die Tschechen und die US-Amerikaner. In den letzten beiden Spielen der Gruppenphase verpasste man die Überraschung eines Sieges und verlor sowohl gegen Russland als auch gegen Finnland deutlich.

Nach der hohen Niederlage gegen die Finnen zeigte sich Nationaltrainer Steffen Ziesche nicht zufrieden mit dem gesamten Verlauf und übte auch Kritik an der derzeitigen Corona-Situation: „Wir waren nicht auf demselben Level wie die Finnen, das war nicht das Spiel, das wir uns vorgestellt hatten zum Abschluss des Turniers. Wir müssen daraus lernen, wir müssen das Turnier analysieren, warum wir gute Spiele haben und auch solche, um Lösungen für die Zukunft zu finden und den nächsten Jahrgang für die nächste WM vorzubereiten. Die Situation ist hart durch die Pandemie, dass unsere Liga seit November nicht spielen konnte, aber so wie heute können wir nicht spielen. Die Spieler müssen lernen, jeden Tag zu kämpfen, jeden Tag hart als Team zu arbeiten. Das ist die größte Lehre. Unser letztes offizielles Spiel vor dem Turnier war im Juli 2020, das ist eine lange Zeit, seither hatten wir keinen Lehrgang gemeinsam. Hoffentlich haben wir etwas Normalität und dass die Kinder spielen und trainieren können und wir die Spieler wieder entwickeln können. Das ist das Wichtigste für uns.“

Der Kader der U18 und das gesamte Trainerteam sollte Amerika eigentlich schon gestern verlassen. Geänderte Corona-Bedingungen hinderten das Team aber noch an der Abreise. Der neue Abflug ist für heute Nachmittag 16:00 Uhr Ortszeit avisiert.

KEV-Stürmer Luca Hauf zog trotz des sportlich nicht optimalen Abschneidens seines Teams ein rundherum positives Fazit für sich selbst: „Wir wussten, dass wir eine starke Gruppe hatten und es schwer werden wird, weiterzukommen. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Wir hatten dennoch eine super Zeit, sind als Team zusammengewachsen und wussten alle, dass es unter Corona-Bedingungen schon klasse ist, überhaupt eine WM spielen zu dürfen. Für mich persönlich war es eine riesen Erfahrung: Ich habe viel gelernt, gerade auch von den anderen Nationen. Kleine Fehler werden sofort bestraft!“

Positiv für Krefeld war am Ende noch die Auszeichnung von Pinguine Goalie Nikita Quapp, der als einer der drei besten Akteure des deutschen Eishockeyteams ausgezeichnet wurde.

Foto: IIHF/HHOF

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