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U17, U20 und U23 verlieren ihre Spiele am Wochenende

U17, U20 und U23 verlieren ihre Spiele am Wochenende

Die U23 verliert seine beiden Spiele vom Wochenende wieder knapp. Sowohl gegen Erfurt als auch gegen Herne machte das junge Team ordentliche Spiele, konnte sich aber keine Punkte sichern. Die Abstiegsrunde ist sowieso so gut wie sicher für den KEV, daher gilt es nun, sich auf das Saisonfinale vorzubereiten. „Dieses Jahr geht es ja wirklich um Etwas!“, so Headcoach Schmitz. Am Freitag hatte sein Team gegen Erfurt mit 1:2 zuhause verloren. Adrian Grygiel erzielte nach seinem Comeback und überstandener Verletzung das einzige Krefelder Tor. „Wir haben wenig zugelassen. Uns fehlt der letzte Punch im Abschluss und auch im Powerplay müssen wir effektiver werden. Dennoch ist 1:2 ein gutes Eishockey-Ergebnis für uns Trainer.“

Am Sonntag ging es zum Favoriten aus Herne. Der HEV kam schwer ins Spiel, so dass Krefeld durch Mahkovec nach toller Vorarbeit von Grygiel nicht unverdient in Führung ging. Aber nur Sekunden später glichen die Gastgeber durch den jungen Polter aus. Im Verlauf entwickelte sich eine Partie mit offenem Schlagabtausch und Chancen auf beiden Seiten. Dabei hatte der KEV vor allem die gefährliche Zone vor dem Tor oft nicht unter Kontrolle. Das sollte sich im Laufe des Spiels rächen: Denn nachdem Ex-Pinguin Kevin Orendorz das 2:1 für den HEV erzielt hatte, tauchten die Herner gleich mehrfach völlig allein vor Patrick Klein auf und verwerteten ihre Rebounds. Nach dem 6:1 im letzten Drittel hatten die Hausherren zahlreiche Alleingänge, sogar ein 2-0, konnten dies aber nicht zu weiteren Toren nutzen. Schmitz traf aus dem Nichts zum 6:2-Endstand.

„Wir haben kein schlechtes Auswärtsspiel gemacht. Uns fehlt die Tiefe, das ist aber nicht überraschend. Wir sind froh, dass Adi Grygiel wieder da ist. Wir müssen nun jedes Spiel nutzen, um uns auf die Abstiegsrunde vorzubereiten!“, resümierte Elmar Schmitz recht trocken.  Am Dienstag geht es weiter gegen die Erfurter Drachen, die erneut um 19:30 Uhr in die Seidenstadt reisen.

U20 verliert nicht nur die Spiele

Es war ein wildes Wochenende für die U20, die bei strahlend schönem Wetter in Ingolstadt antrat. Gegen die Panther sollte es endlich wieder zu Punkten reichen. Und der KEV startete erstmals in diesem Jahr wieder mit 9 Stürmern. Die Zahl derer sollte sich im Verlaufe des Wochenendes aber wieder stark minimieren. Nach einem Top-Start für den KEV, der mit 2:0 in Führung ging, es jedoch verpasste seine 100%-Chancen im direkten Anschluss zu nutzen, kamen die Hausherren besser ins Spiel und auch zu Toren. Nach dem Ausgleich patzte KEV-Schlussmann Bittner und erlaubte den Hausherren die Führung. Mit 4:2 verlor der KEV Spiel 1.

Am Sonntag wurde der Sport dann zur Nebensache. Nachdem schon am Samstag zwei Spieler wegen Verletzungen ausfielen – Alves De Lima wurde von hinten derart zusammengefahren, dass er mit einer ausgekugelten Schulter und starken Schmerzen ins Krankenhaus transportiert wurde – musste man am Sonntag nach einem fantastischen ersten Drittel auch noch auf Kapitän Westerkamp verzichten. Nach einem Zweikampf an der Bande schlug der Ingolstädter Spieler gleich mehrfach auf den am Boden liegenden Westerkamp ein, dessen Hinterkopf getroffen wurde. Mit einer Einblutung am Schädelknochen und nach einem Zusammenbruch in der Kabine musste auch er ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dem Schiedsrichter entglitt das Spiel völlig. Ein Spielfluss kam nicht mehr zustande. Der KEV verlor mit nur noch 11 Spielern am Ende hoch.

„Brian geht es den Umständen entsprechend okay. Ingolstadt hat sehr hart und teilweise über aller Maßen unfair agiert. Ob diese Art zu spielen mit dem drohenden Abstieg zusammenhängt, kann man nur mutmaßen. Fakt ist: Wenn eine Verletzung in Kauf genommen wird, dann hört es für mich auf! Meine Jungs haben in beiden Spielen gekämpft und alles gegeben und am Sonntag selbst mit den wenigen Spielern noch ordentlich zu Ende gespielt! Darauf bin ich stolz!“, sagt Coach Beckers.

U17 verliert mit Mini-Kader in Mannheim

Im Grunde war Coach Staudt schon vor den Spielen gegen die Jungadler klar, dass es ganz schwierig werden würde. Kurzfristig setzte der DEB eine Freitags- und eine Samstagspartie an. Die Seidenstädter reisten mit ihren verbliebenen 12 Spieler in die Quadratestadt und ging am Freitag unter. Die Partie war schon nach dem ersten Drittel entschieden gewesen, als die Adler mit 5:0 in die Pause gingen. Lediglich Redinger traf für den KEV. Kapitän Niklas Focks war trotz des kleinen Kaders unzufrieden mit dem Auftritt: „Das müssen wir trotz kleinen Kaders besser machen!“ Mit 8:1 verlor man am Ende deutlich.

Am Samstag stabilisierte Staudt seine Mannschaft, wechselte Schlussfrau Schiffer aus und stelle Timur Krüger wieder zwischen die Pfosten. Krefeld hielt das Spiel lange offen und ging durch Nationalstürmer Seeger gar in Führung. Doch die Jungadler hatten mit vier vollen Formationen den längeren Atem und konnten am Ende erneut siegen (4:1). Mit null Punkten fuhr die kleine Krefelder Delegation wieder heimwärts.

U15 gewinnt und verliert ruppige Spiele in Frankfurt

Am Samstag gewann das Thiesen-Team sein Spiel gegen den Tabellenletzten aus Frankfurt knapp mit 3:2 im Penaltyschießen. In einem kampfbetonten Spiel gingen die Hausherren zunächst mit 2:0 in Führung, ehe der KEV den Ausgleich noch schaffte und im Penaltyschießen dann das Spiel sogar komplett drehte. Überschattet wurde die erste Partie von dem Handbruch des Krefelder Ben Kleindienst. An dieser Stelle alles Gute an den Krefelder Stürmer.

Sonntag entbrannte erneut eine harte Partie zwischen dem KEV und den Löwen. Krefeld zeigte sich im Vergleich zum Vortag schwach und ohne Elan. So absolvierte man zwei schlechte Drittel und musste sich am Ende mit 2:6 klar geschlagen geben. Durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe eines Krefelder Verteidigers, schrumpfte das Team auf vier Abwehrspezialisten zusammen. Thiesen war schon nur mit 14 Spielen angereist. Zahlreiche U15- und U13-Spieler des KEV fallen derzeit coronabedingt aus. Der Spielbetrieb in allen Altersklassen wird zwar fortgeführt. Doch viele Teams und allen voran auch der KEV ist in nahezu allen Altersklassen derzeit arg gebeutelt. So musste man das gegen Nauheim angesetzte Regionalliga B-Spiels mangels Akteuren sogar aussetzen.

U11-Freundschaftsspiele gegen die Haie

Nachdem die U13 coronabedingt gar nicht spielen durfte und auch bei der U11 viel abgesagt wurde, entschieden sich der KEV und der KEC zu einem Freundschaftsturnier am Sonntagmorgen in der Rheinlandhalle. 2×20 Minuten im Kleinfeld und anschließend 2×20 Minuten auf dem Halbfeld wurden absolviert. Beide Mannschaften hatten viel Spielzeit, spielten packende und enge Matches und teilten sich am Ende die Siege auf den Feldern auf.

U9 mach „das beste Spiel der Saison“

Am Sonntag ging es für unsere U9 auf die andere Rheinseite zu den Sportkameraden der Düsseldorfer EG. Zum ersten Mal in dieser Saison stand bis auf zwei Spieler der gesamte U9 Kader zur Verfügung. Deswegen konnte man mit vier kompletten Blöcken antreten. Die Krefelder Jungs begannen sehr konzentriert. Die DEG hielt dagegen und so entwickelte sich eine spannende und hochklassige erste Hälfte in Spiel 1. Folgerichtig stand es zur Halbzeit unentschieden. Nach der kurzen Pause und Besprechung erhöhten die Schwarz-Gelben das Tempo, die Scheibe lief gut und so konnte man sich gegen tapfer kämpfende Düsseldorfer ein leichtes Übergewicht erspielen und das erste Spiel knapp gewinnen. Nach der Pause kam nicht die „obligatorische Delle“ der Krefelder. Genau das Gegenteil war der Fall. Man spielte konstant mit hohem Tempo und schnellen Passstaffetten weiter und die Düsseldorfer EG geriet immer mehr unter Druck. Angriff auf Angriff rollte auf das Düsseldorfer Tor und so gewannen die Kids des KEV letztendlich hochverdient auch das 2. Spiel. Fazit: „Heute haben sich die Jungs ein Extralob verdient. Sie haben über zwei Spiele konstant mit hohem Tempo und sehr gutem Passspiel geglänzt und sich damit den Sieg mehr als verdient. Ich denke, das war bisher das beste Spiel der Saison.“, freute sich Coach Mühlenhaus über die tolle Leistung seiner Schützlinge.

Fotos: Ross

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