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U23 mit dem nächsten Dreier

U23 mit dem nächsten Dreier

Es war ein Meisterstück der Krefelder U23: Am gestrigen Abend gewann das Team von Elmar Schmitz überraschend aber verdient gegen den Top-Favoriten aus Herne. Die junge Krefelder Mannschaft zeigte ab dem zweiten Drittel eine tolle Leistung und veredelte nach einem aufregenden letzten Drittel das Spiel mit drei Punkten. Am Ende stand es 6:4 für den KEV, der sich mal wieder auf seine Top-Reihe und Michael Fomin verlassen konnte, der alleine drei Treffer zum Sieg beisteuerte und im letzten Drittel die Nerven behielt.

Der KEV startete erneut ohne Adam Kiedewicz, der nach wie vor mit einer Kopfverletzung nicht spielen kann. Dafür rückte erneut der robuste Matthias Onckels zu Patrick Demetz und Center Rutkowski. Nils Kapteinat zeigte im Tor wieder eine solide Vorstellung und verhalt seinem Team zum nächsten Sieg. Dabei war das erste Drittel durchwachsen. Beide Mannschaften zeigten kein schönes Hockey. Herne kam durch einen Bauerntrick von Asselin zur Führung. Blank glich nach schöner Vorarbeit von Fomin kurz vor Drittelende durch einen trockenen Schuss in den Winkel aus. Cheftrainer Schmitz fand in der Kabine klare Worte: „Mir war klar, heute kann was gehen. Wir waren nicht wirklich gut in den ersten 20 Minuten und dennoch steht es nur 1:1. Da mussten die Jungs mal ein wenig wachgerüttelt werden!“

Die Ansage sollte fruchten: In der 36. Spielminute begann Fomin seine Torserie nach hervorragender Vorarbeit von Schmitz aus der eigenen Zone und Blank, der die Scheibe auf Fomin tropfen ließ. Dieser traf zur ersten Krefelder Führung. Im letzten Drittel sorgte der KEV nicht nur für überraschte Sprade-Kommentatoren, sondern auch bei allen Zuschauern für Staunen: Demetz traf von rechts halbhoch. Mahkovec (Foto) veredelte eine schöne Kombination von Hauf und Prokurat. Der Torschütze hatte in einer anschließenden Breakaway-Situation sogar die Chance auf einen zweiten Treffer. Doch Herne wurde besser Liesegang und Mueller verkürzten. Doch der KEV hatte Micha Fomin, der erneut von rechts kommend in den Winkel traf. Es wurde ein offener Schlagabtausch. Hernes Kapitän Ackers ließ erneut Hoffnung aufkeimen, als der HEV sein zweiten Powerplay ebenfalls zu einem Tor nutzte. Doch nur Sekunden später wurde diese erneut von Fomin zunichte gemacht, dem nach einem kuriosen Bully plötzlich die Scheibe zu Füßen lag und er diese auch noch mustergültig in den Giebel setzte.

„Wir haben ab dem zweiten Drittel ein überlegenes Spiel unserer Mannschaft gesehen. Die Gegentore haben uns nicht geschockt. In der vergangenen Saison wäre das vermutlich nicht so souverän gewesen! Jetzt müssen wir schauen, dass wir vielleicht in Hamburg am Freitag nochmal nachlegen!“, so der Cheftrainer. Schon morgen geht es gegen 13:30 Uhr zu den Crocodiles, die in der Tabelle in greifbarer Nähe liegen. Mit nunmehr 12 Punkten liegt der KEV auf einem Playoff-Rang und nur vier Punkte hinter dem morgigen Gegner aus der Hansestadt. Bully ist um 20:00 Uhr.

Foto: Ross

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