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U23 siegt völlig souverän gegen Hamm

U23 siegt völlig souverän gegen Hamm

Mit 8:3 gewann am gestrigen Abend die Krefelder U23 in der Oberliga Nord gegen Tabellenschlusslicht Hamm. Mit einer hoch überlegenen Vorstellung ließ man dem Aufsteiger keine Chance auf Punkte. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel verließen die Gäste nach 20 Minuten die Kräfte, eine Matchstrafe von Leistungsträger Weißleder schwächte die Eisbären zusätzlich nach der Hälfte des Spiels. Leihstürmer Fischer brach seinen Torebann und traf gleich doppelt. „Die Mannschaft hat einen guten Job gemacht und über die gesamte Spielzeit konzentriert und seriös gespielt!“, lobte Cheftrainer Elmar Schmitz.

Die Krefelder starteten mit vier Reihen und breit besetzt ins Spiel. Chancen gab es schon in den ersten Minuten en masse auf beiden Seiten. Kiedewicz verwandelte zum 1:0 für den KEV durch einen Rebound. Nach 12 Minuten glichen die Gäste durch Balla aus, doch nur Sekunden später kam man durch Demetz, der wunderschön im Slot durch Fischer freigespielt wurde, wieder in Führung. Nach dem erneuten Ausgleich in der 15. Minute bei einem schön herausgespielten Konter, traf Hauf noch vor Ablauf des ersten Drittels zum 3:2. Spätestens ab Durchgang zwei spielte dann nur noch eine Mannschaft: Der KEV feuerte 20 Schüsse auf das Hammer Tor, Eisbären-Schlussmann May war unter Dauerfeuer und war trotz am Ende sechs Gegentoren der beste Mann der Gäste im Spiel. Zwangsläufig trafen die Krefelder dann auch aus allen Lagen: Fomin (22.), Fischer (24. Und 28. PP) schraubten das Ergebnis auf 6:2. Das Spiel war entschieden. Eine unschöne Szene schwächte die Eisbären zusätzlich, als Leistungsträger Weißleder einen Krefelder Stürmer nach dem Bully in der neutralen Zone erst mit einem Stockschlag traktierte und im Anschluss noch einen Ellbogencheck gegen den Kopf folgen ließ. Das Ergebnis: Matchstrafe und fünf Minuten Überzahl für den KEV. Grygiel traf dann noch zum zwischenzeitlichen 7:2. Ex-Krefelder Dreschmann erzielte vor Ende des zweiten Abschnitts noch den dritten Hammer Treffer mit einem Alleingang.

Auch wenn Gäste-Coach Hoja sein Team in der Pause und zu Beginn des letzten Abschnitts noch einmal zu motivieren versuchte, sollte es am Ende nicht mehr reichen. Der KEV schaltete mehrere Gänge zurück. Elmar Schmitz brachte nun kontinuierlich vier Reihen aufs Eis, gab Sperling, Gärtner, Martinovic und Freis Eiszeit, die es ihm mit einer ordentlichen Leistung dankten. Sperling kam sogar nach einem tollen Zuspiel noch zu einer Großchance, die er aber liegenließ. Besser machte es Bauermeister mit einem wunderschönen Tor. Am Ende gewann der KEV aber gefahrlos. „Das Ergebnis geht am Ende auch in der Höhe völlig in Ordnung. Gut war, dass wir dann bis zum Ende mit vier Reihen spielen konnten, was sich hoffentlich positiv auf unsere Auswärtsaufgabe am Sonntag in Herne auswirken dürfte. Hier müssen wir sicher wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, um Punkte mitzunehmen.“

Der Gegner am Sonntag ist mit dem Herner EV der Tabellendritte, der allerdings gestern patzte und überraschend auch in der Höhe gegen den Tabellenzehnten aus Herford mit 3:6 verlor. Der KEV startet am Sonntag um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena zu Herne. Dann treffen auch die beiden Brüder und Söhne vom KEV-Headcoach Tom und Mike Schmitz aufeinander. Die letzte Partie ging an den KEV.

Fotos: WAM

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