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U23 und U20 mit Niederlagen, U17 holt sechs Punkte in Dresden

U23 und U20 mit Niederlagen, U17 holt sechs Punkte in Dresden

Das vergangene Wochenende war für die ältesten Teams des KEV leider wieder eine Enttäuschung. Für die U23 wurde es am Freitag zweistellig. Nachdem KEV-Coach Elmar Schmitz gefordert hatte, man müsse länger im Spiel bleiben, hatte das junge Krefelder Team am Freitag gegen erfahrene Leipziger erneut das Nachsehen. Als es nach 20 Minuten vor wenigen Zuschauern schon 0:4 stand, war das Spiel im Grunde schon vorbei. Am Ende gewannen die EXA Icefighters nach einem kurzen Aufbäumen des KEV in Drittel zwei am Ende sogar zweistellig mit 10:1. Am Sonntag war es dann das erste Drittel, das den KEV in Tilburg Punkte kostete.

Im Tor startete mit Ennio Albrecht der U20 Torwart, der nach acht Minuten das erste Mal hinter sich greifen musste. Zwei Doppelschläge in der 12. und 16. Spielminute beendeten seinen Arbeitstag und Stammgoalie Staudt musste wieder zwischen die Pfosten. Der KEV stabilisierte sich, kassierte in der Folge nur noch einen Gegentreffer, gab sich nicht auf und konnte zumindest durch die Tore von Bappert und Demetz noch einmal das Ergebnis verbessern. „Gegen offensivstarke Leipziger ist es uns leider nicht gelungen, den Angriff zu stoppen. Am Ende war das Ergebnis vielleicht ein wenig zu hoch. Positiv ist aber sicher der Kampfgeist am Sonntag gegen Tilburg vor über 2.000 Zuschauern zu bewerten. Entschieden war das Spiel schon nach zwei Doppelschlägen. Die Reaktion der Mannschaft war aber sehr positiv. So konnten wir in den verbleibenden 40 Minuten das Schussverhältnis ausgeglichen gestalten und waren mit 2:1-Toren sogar einen Tick besser! Das macht Mut für die kommenden Partien gegen Teams, die nicht in der oberen Tabellenregion anzufinden sind“, sagt Headcoach Schmitz.

Für die U20 will die Pechsträhne – und von einer solchen muss man mittlerweile reden – einfach nicht reißen. Nach einem schwachen ersten Drittel gegen die DEG und einem 0:2-Rückstand, kam das Team wie ausgewechselt aus der Kabine, spielte mit Herz und Verstand und kam schnell durch ein schön herausgespieltes Tor von Westerkamp und in Überzahl zum Anschluss. In der Folge zeigte sich ein ausgeglichenes Derby zwischen den alten Rivalen von der Westpark- und Brehmstraße. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts musste Nils Kapteinat, der alleiniger Goalie im Krefelder Lineup war, zum dritten Mal hinter sich greifen. Im letzten Drittel brachen dann alle Dämme. Der KEV war spielfreudig und kampflustig, erzielte erneut durch eine Willensleistung von Westerkamp in Überzahl den erneuten Anschluss und nur Sekunden später sogar den Ausgleich. Braun hatte Scholz mustergültig bedient, der mit einem tollen Move die Scheibe unter die Latte hob. Der KEV hatte Oberwasser, verpasste es aber in der Folge selbst eine doppelte Überzahl zu nutzen, nahm kurz vor ende eine fragwürdige Strafe, kämpfte in Unterzahl bis zur Erschöpfung und kassierte 24 (!) Sekunden vor Schluss das 3:4, verlor erneut und ging mit 0 Punkten unter die Dusche. „So langsam ist es nicht mehr auszuhalten! Am meisten tun mir meine Jungs leid, die sich Denselben aufreißen und sich wieder kurz vor Ende nicht belohnen können.“, so der Trainer. Selbst DEG-Coach Georg Holzmann sprach dem KEV einen tollen Kampf zu: „Zumindest ein Punkt wäre verdient gewesen!“

Besser machte es erneut die U17, die beide Spiele in Dresden gewann und sich mit sechs Punkten belohnte. Siegesgaranten waren erneut und wie so oft die Reihe um Hauf und Kielbasa. Die beiden Stürmer allein erzielten an diesem Wochenende acht und sechs Punkte und sicherten am Sonntag in einem engen Match kurz vor Ende die nächsten drei Punkte. Die Geschichte des Samstagsspiels ist schnell erzählt: Der KEV war von Anfang an tonangebend, demontierte die Abwehr der Eislöwen nach Belieben und gewann hochverdient mit 9:1. Sonntag zeigte sich dann ein völlig anderes Match. Dresden ging immer wieder in Front und führte in der letzten Spielminute mit 4:3. Doch das kongeniale Duo Hauf/Kielbasa hatte was dagegen. Kielbasa bediente Hauf in Überzahl zum Ausgleich. Nahezu vom anschließenden Bully weg, wieder Kielbasa auf Hauf, der fünf Sekunden (!) vor Schluss noch zum umjubelten Krefelder Siegtreffer einnetzte. „Samstag waren wir völlig überlegen. Heute war es dann ein hartes Stück Arbeit, aber dennoch haben wir auch diesen Dreier verdient!“, freut sich Coach Pyka. In der Tabelle lässt der KEV damit die Löwen hinter sich und zieht auch an der DEG vorbei, die ihre beiden Spiele gegen die Eisbären verlor. Somit findet man sich auf dem wichtigen dritten Rang wieder.

Die Coaches Thiesen und Schütz hatten konnten am vergangenen Wochenende leider nichts holen. Aufgrund der parallel stattfindenden Spiele in der Regionalliga A in Mannheim und der Regio B gegen Düsseldorf war vor allem Team II mit einer kleineren Truppe in Düsseldorf angereist und musste sich recht deutlich geschlagen geben. Für die U13-Spieler ging alles ein wenig schnell, aber auch insgesamt waren die Coaches von der Leistung ihrer Schützlinge ein wenig frustriert: „Bis auf wenige Spieler konnte keiner mit der DEG mithalten. Nach mehreren Toren im zweiten Drittel ergab man sich auch fast kampflos!“, so Jens Thiesen. Und auch gegen Mannheim hatten die Krefelder leider nicht viel zu melden. Mit 3:8 verlor man auch die Partie in der Regionalliga A, nachdem man im ersten Abschnitt schon mit 0:3 in die Kabine gehen musste. Der Rückstand war zu hoch, dennoch kämpfte der KEV weiter und versuchte alles, musste am Ende aber dennoch die Cleverness der Adler anerkennen: „Wir konnten nicht ganz an die guten Leistungen vom letzten Wochenende anknüpfen. Die letzten beiden Drittel waren okay, aber das 3:0 nach dem ersten war eine zu große Hypothek. Mannheim hat heute zu einfache Tore geschossen. Gerade im ersten und zu Beginn des zweiten Drittels haben wir viele individuelle Fehler gemacht, die Mannheim dann sehr gut ausgenutzt hat.“

Die U13 II musste am Samstagabend mit Coach Weidenbach gegen Herne ran. Wie erwartet entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau und mit einem tollen Tempo. Dennis Weidenbach schickte gleich sieben U11-Spieler mit ins Rennen gegen starke Herner und der KEV hielt lange gut mit. Am Ende gingen den Krefelder etwas die Körner aus, dennoch reichte es zu einem guten Ergebnis, auch wenn man sich mit 4:6 geschlagen geben musste. „Wenn man bedenkt, dass wir mit einer halben U11-Mannschaft angetreten sind, kann man mit dieser Leistung sehr zufrieden sein!“, so der Coach.

Die U11 II musste zu ihrem „Heimturnier“ diesmal aufgrund von Eiszeitenmangel in Dinslaken ran. Coach Kuhnekath hatte vier vollständige Reihen mit dabei und sah von seinem Team einen guten Start gegen Herne. Recht deutlich konnte man das Spiel für sich entscheiden, musste dann aber gegen Essen eine klare Niederlage einstecken. „Die Laufbereitschaft stimmte nicht mehr 100%, fairerweise muss man aber dazu sagen, dass die Moskitos auch mit nur zwei sehr starken Reihen gegen vier von uns angetreten sind. Das ist immer schwer für die Reihen drei und vier dann zu verteidigen!“ Gegen Bergisch Land waren die Krefelder dann wieder auf der Höhe und konnten für einen versöhnlichen Abschluss die Partie für sich entscheiden. „Die Mannschaft hat insgesamt einen tollen Auftritt gezeigt und unsere Goalies eine solide Leistung hingelegt!“

 

Und auch die U7 musste wieder ran und zeigte erneut ihre Vormachtstellung in NRW. Im Gelsenkirchener „Frühaufsteher-Turnier“ ging es bereits um 7:30 Uhr am Samstagmorgen gegen die Gastgeber, Neuss und Bergisch Land. In allen drei Spielen war der KEV überlegen und belegte am Ende erneut den ersten Tabellenplatz. Besonders schön für den KEV: Fünf Laufschulkinder aus Krefeld verstärkten das Team Bergisch Land und gleich alle fünf konnten sich in die Torschützenliste eintragen und trafen direkt in ihrem ersten Wettkampf! Damit empfahlen sie sich gleichzeitig für die Krefelder U7 und zeigten sich Coach Wagner von ihrer besten Seite. Dies eröffnet wieder neue Optionen fürs neue Jahr und gibt den Coaches die Möglichkeit, noch mehr U7-Spieler in die U9-Teams zu integrieren.

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