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U23 unterliegt eiskalten Hernern

U23 unterliegt eiskalten Hernern

In einem ausgeglichenen Spiel unterliegt die Krefelder U23 in der Oberliga Nord dem Herner EV am Ende deutlich mit 1:8 in der Hannibal-Arena. Erneut ersatzgeschwächt angetreten machten die Seidenstädter dennoch bis zum letzten Drittel ein gutes Auswärtsspiel. Mit 53 Schüssen zielten die Gäste 13 Mal öfter auf das gegnerische Tor, als der HEV. Doch die Chancenverwertung war nicht optimal und die Herner zeigten sich eiskalt und konterstark. Fischer, Blank, Kuhnekath, Schmitz und Schuster standen nicht im Lineup. Im Tor startete Staudt, der im letzten Drittel durch Gähr ersetzt wurde.

Trotz vieler fehlender Leistungsträger zeigte das Team von Cheftrainer Elmar Schmitz eine ansehnliche Leistung. Man war gut eingestellt, hatte den Gegner analysiert und wusste um dessen Stärken. In einer ausgeglichenen Partie stand es nach 20 Minuten noch 0:0, was sich im zweiten Abschnitt ändern sollte, als Bauermeister einen Schuss der Herner vor dem eigenen Gehäuse abfälschte. Staudt wollte mit der Kelle noch klären, doch der Puck schlug genau im Winkel ein. Nur zwei Minuten später vollendete Asselin ein herrlich herausgespielten Herner Konter zum 2:0 für die Hausherren. In Überzahl kam der KEV durch Mahkovec wieder zurück. Der junge Stürmer hatte sich im Powerplay hinter dem Tor hergeschlichen und war mit einer guten Bewegung in den gefährlichen Bereich vor das gegnerische Gehäuse gezogen. Das Spiel war eng, der KEV mehr als ebenbürtig.

Doch das letzte Drittel konnte wohl als Komplettausfall eingestuft werden. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff fiel das 3:1. Ex-Krefelder Pfeifer hatte vorbereitet. Im Anschluss versuchten die Krefelder Alles, kamen auch zu Chancen und vor allem vielen Schüssen. Zu oft wurde man aber nun gnadenlos ausgekontert, wobei die junge Krefelder Verteidigung die gegnerischen Stürmer, die nun ständig vor und hinter der Abwehr kreuzten, aus den Augen verlor. Liesegang überspielte aus der eigenen Zone vier Krefelder und den Alleingang nutzte Kehler. Marsall wurde durch Ackers eingesetzt und verlud den Krefelder Verteidiger und am Ende auch Staudt. Für den Krefelder Schlussmann war der Abend danach gelaufen. Doch auch für Jonas Gähr sollte es nicht besser werden, der zuerst einen Shorthander der Hausherren passieren lassen musste und im Anschluss noch zweimal geschlagen wurde.

„Am Freitage gegen Tilburg waren wir von Anfang an chancenlos. Da war der Qualitätsverlust durch diverse Ausfälle einfach zu groß und gegen so ein Spitzenteam nicht zu kompensieren. Heute war es ein ganz anderes Spiel! Wir machen 40 Minuten ein fast perfektes Auswärtsspiel, um das dann innerhalb von drei Minuten wegzuwerfen. Wir wurden eiskalt ausgekontert, obwohl wir die Spielweise der Herner genau kennen. Wir waren im Abschluss zu inkonsequent. So endet das Spiel 1:8 und das darf uns nicht passieren. Wir werden uns das Spiel diese Woche nochmal ansehen und analysieren.“, sagte Elmar Schmitz im Anschluss an die zweite Partie des Wochenendes. Weiter geht es nach Plan am kommenden Freitag um 20:00 Uhr bei den Hannover Indians.

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