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Ein wildes Spiel im kleinen Felde

Ein wildes Spiel im kleinen Felde

In Herford musste der KEV die beinahe erwartete nächste Niederlage hinnehmen. Erneut war das Team stark ersatzgeschwächt und konnte nicht im vollen Lineup agieren. In einem wilden und torreichen Spiel setzten sich am Ende die Ice Dragons mit 9:5 durch, auch weil man immer eine Antwort auf Krefelder Vorstöße parat hatte. Schon nach wenigen Minuten gingen die Hausherren mit 2:0 in Führung. Doch die Seidenstädter kämpften und kamen durch Mahkovec auf ein Tor wieder heran. „Das war nicht der Start, den wir uns erwünscht haben. Aber in der Kabine haben wir dann ein paar wichtige Punkte angesprochen und sind dann auch besser ins Spiel gekommen. Am Ende fängt der Ausbildungsprozess in diesem Jahr aber wieder von vorn an – wir mussten einige Spieler nach der vergangenen Saison abgeben – und dann waren wir heute einfach nicht gut genug!“, resümierte Kapitän Adrian Grygiel das Spiel.

Denn zu Beginn von Abschnitt zwei kamen die Seidenstädter wie die Feuerwehr aus der Kabine und erzielten schnelle zwei Tore: Kovacs erzielte seinen ersten Oberliga-Treffer und Dreschmann legte sogar die Führung nach. Aber so schnell sich das Blatt zugunsten des KEV gewendet hatte, so schnell wendete es sich auch wieder gegen die Krefelder. Innerhalb von nur drei Minuten war das Spiel gedreht und Herford war mit 5:3 in Front. Zur Pause stand es 6:3 und auch den Start ins letzte Drittel verschlief die junge Krefelder Mannschaft. Herford nutzte dies und baute auf 8:3 aus. Das Spiel war gelaufen. Auch wenn Schitz noch traf und Bauermeister auf 9:5 verkürzte, ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Ein taktisch geprägter Augenschmaus war es sicher nicht „im kleinen Felde“ in Herford, aber zumindest die Zuschauer im Stadion und vor den heimischen Endgeräten hatten jede Menge Tore zu bestaunen.

„Wir waren besser als beim letzten Spiel gegen Herford. Aber es fehlt uns etwas die Qualität im Moment und wir haben zu viele Jungs in Rollen, die sie noch nicht ausfüllen können. Daher Glückwunsch an Herford zum Sieg. Das Spiel heute war natürlich auch recht wild und nicht unbedingt etwas für den Trainer. Neun Tore sind unter dem Strich zu viel und hier müssen wir defensiv einfach besser werden.“, sagte im Anschluss der Headcoach (Foto: Sprade.tv) der Krefelder Mannschaft, der mit seinem Team nun am Freitag erneut auf Tilburg und am Sonntag auf Hannover trifft. Wieder zwei wahnsinnig schwere Aufgaben, die es zu meistern gilt. Die Personallage dürfte sich indes nicht großartig verbessern. Hauf weilt in Quarantäne. Einige Spieler der Pinguine durften zuletzt nicht mehr für den KEV auflaufen und auch die Löwen aus Frankfurt können derzeit – bis auf Goalie Jonas Gähr – keine Verstärkung in die Seidenstadt senden.

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