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KEV unterliegt Leipzig knapp

KEV unterliegt Leipzig knapp

Nach zwei Siegen folgen zwei Niederlagen für den KEV. Am gestrigen Sonntagnachmittag verlor das Team von Cheftrainer Elmar Schmitz gegen die Icefighters Leipzig in einer engen Partie mit 2:3. Trotz eines starken Kampfes und der Verstärkung in Reihe drei durch Constantin Vogt, reichte es am Ende erneut nicht für Punkte. Beide Tore schossen die Seidenstädter in Überzahl, blieben bei fünf gegen fünf aber ohne Torerfolg. „Es gibt nicht viel zu sagen. Das war ein gutes Oberligaspiel, das beide Teams hätten gewinnen können!“, resümierte Elmar Schmitz im Anschluss.

Schweres Match für beide Torhüter

Im Tor erhielt erneut Nils Kapteinat den Vorzug vor Jonas Gähr, in Reihe drei hatte Elmar Schmitz Verstärkung von den Löwen Frankfurt bekommen. Constantin Vogt übernahm die Centerposition zwischen Mahkovec und Prokurat. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, das allerdings mit wenigen hochkarätigen Chancen auskam. Insgesamt feuerte der KEV „nur“ 20 Mal auf das gegnerische Gehäuse. Die Gäste hatten noch weniger Abschlüsse (15). Es war kein leichtes Spiel für die Torleute, die vor allem im zweiten Abschnitt nicht wahnsinnig viel zu tun hatten, sich dann aber immer wieder großen Chancen stellen mussten. Grygiel tankte sich einige Male schön durch, Fomin wurde nach einem Coast to Coast-Lauf gefoult.

Chancen im Powerplay

Chancen ergaben sich für die Krefelder vor allem in ihrem Powerplay. Doch gerade hier sollte im ersten Drittel ein böser Fehler unterlaufen, als Kapteinat, der aus seinem Tor geeilt war, Leipzigs Israel die Scheibe servierte und dieser nur noch ins leere Tor einschießen musste. Im zweiten Abschnitt hatten die Krefelder mehr vom Spiel. Doch ein Tor erzielten wieder die Gäste. Schmitz bekam keine Scheibenkontrolle an der eigenen Blauen, Kuhnekath konnte nicht mehr retten, Schuster und Kapteinat wurden aufs Korn genommen und am Ende zappelte der Puck zum 0:2 in den Maschen.

Hoffnung nach Überzahltor

Im letzten Abschnitt gaben die Hausherren nochmal alles. Spät fiel endlich der erlösende Treffer. Im Powerplay legte Kiedewicz wunderbar auf Fomin, der den Puck aus der zentralen Slotposition in den Winkel hämmerte. Aber Leipzig wurde wieder besser und kam schnell nach einem einstudierten Bully-Play wieder zur zwei-Tore-Führung. Doch der KEV gab nicht auf und kam auch nochmal ran. Kurz vor Ende gab es erneut Powerplay für die Seidenstädter, das Grygiel mit seinem klassischen Schuss von der blauen Linie nutzte. Am Ende sollte es aber nicht mehr reichen, die Gäste verwalteten die Führung, verteidigten über 60 Minuten stabil und konzentriert. Auffällig waren die Reaktionen der Gäste auf gegen sie gepfiffene, teilweise diskussionswürdige Strafen: Es gab keine! Keine Diskussion, kein Beschweren und eine über das komplette Spiel konzentrierte Leistung machte am Ende den Unterschied.

Fotos: Ross

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