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Knappe Niederlage am Dienstag

Knappe Niederlage am Dienstag

Die Spieleserie des KEV in der Oberliga-Nord geht immer weiter. Gestern Abend traf das Team von Coach Elmar Schmitz erneut auf die Crocodiles Hamburg, die zum Nachholspiel in die Seidenstadt gereist waren. Nach dem Sieg am über die Hamburger am vergangenen Freitag, wollte das Krefelder Ensemble nachlegen. In einem engen, aber qualitativ nicht sehr ansehnlichen Spiel hatten diesmal allerdings die Hansestädter die Nase vorn. Mit 2:3 verlor der KEV denkbar knapp. Dabei hatte mit Alex Blank unter anderem der Center der ersten Reihe gefehlt, der bisher der Vorlagengeber für Top-Torjäger Adrian Grygiel war.

Die Crocodiles hatten zunächst mehr Spielanteile und gaben mehr Schüsse auf das Krefelder Gehäuse ab. Dieses wurde erneut vom jungen Jonas Gähr gehütet, der schon in Leipzig eine solide Vorstellung gezeigt hatte. Auch an diesem Abend zeigte sich der Torwart wieder in einer guten Verfassung und konnte im ersten Abschnitt 12 von 13 Schüssen abwehren. Lediglich ein Schuss der Hamburger fand den Weg ins Tor, als Adam KIedewicz in der Angriffszone die Scheibe vertändelte und Bezouska für die Gäste den anschließenden Konter im Alleingang mit einem trockenen Schuss ins lange Eck abschloss. Insgesamt war es keine besonders gute Partie, in der viele Abspielfehler zu teils fahrigem Spiel führte. „Man merkt, dass die Belastung der vielen Spiele jetzt doch etwas an die Substanz geht. Und das geht so in den kommenden Wochen ja auch weiter!“, sagt Schmitz.

Kurz nach Wiederanpfiff im zweiten Drittel gelang Torjäger und Kapitän Grygiel nach einem Konter dennoch mit seinem gefürchteten Schlagschuss ein Traumtor zum Ausgleich. Wie so häufig traf der Ex-Pinguin von links mit einem Schlagschusskracher unter die Latte. Im Anschluss konnte der KEV ein eigenes Überzahlspiel nicht zu einem Torerfolg nutzen, sah sich selbst zur Mitte der Partie in Unterzahl. Kurz vor Ablauf der Strafe von Schuster erzielten die Hamburger die nächste Führung nach einem frechen Bauerntrick von Zuravlev. Nur Sekunden später schlossen die Hamburger den nächsten Konter zum 3:1 mustergültig ab. Kapitän Martens spielte Calovi am langen Pfosten völlig frei und dieser musste nur noch einschieben.

Fortan lief der KEV dem Rückstand hinterher, versuchte aber alles, um das Spiel noch zu drehen und war teilweise auch die tonangebende Mannschaft. Auch die Schussstatistik verschob sich im Laufe des Spiels deutlich in Richtung KEV, im letzten Drittel feuerten die Hausherren 10 Mal auf das Hamburger Tor, die Crocodiels dagegen gerade einmal halb so viel. Direkt zu Beginn des letzten Drittels lief auch alles nach Plan, denn Hauf traf in Überzahl nach Querpass von Julius Bauermeister mit einem Sonntagsschuss unter die Latte. Doch trotz allen Aufwands sollte es diesmal nicht zu Punkten reichen. Elmar Schmitz versuchte am Ende noch einmal alles, nahm Gähr zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch es sollte nicht mehr zum ersehnten Ausgleich kommen. Wieder zeigte sich jedoch die Wettbewerbsfähigkeit der jungen Krefelder Mannschaft, die mit einem Drittel U20-Spielern angetreten war.

„Insgesamt war es keine schöne Partie. Unsauber, hektisch, viele Fehler und eine schwache Passqualität, allerdings von beiden Mannschaften. Man muss sagen, dass es am Ende ein normales Spiel für uns ist. Wir spielen mit zwei 16-Jährigen in der dritten Reihe, von denen einer auch noch in Überzahl an der Blauen steht! Da ist dann am Ende eben oft auch nicht mehr drin.“, resümierte Schmitz. Das Programm der Krefelder hat es weiter in sich: Nach einem optionalen Training heute geht es Freitag gegen Halle, ehe man am Nikolaussonntag nach Limburg muss und nur drei Tage später am Mittwoch schon wieder nach Hannover aufbricht.

Bild: Ross

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