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Knappe Niederlage gegen den Serienmeister

Knappe Niederlage gegen den Serienmeister

Elmar Schmitz war mit seiner U23 nach einer motivierenden Ansprache nach Tilburg gefahren: „Tilburg geht als einzige Mannschaft mit vier Reihen. Das können und werden wir auch. Vielleicht ist dann eine Überraschung drin!“ An dieser ist der KEV am gestrigen Abend nur knapp vorbeigeschrappt. Nach einem überzeugenden Auftritt in den ersten 40 Minuten und einer 4:2-Führung der Krefelder, musste man sich am Ende den wütenden Angriffen der Gastgeber im letzten Abschnitt doch ergeben und verlor mit 4:6 beim amtierenden Meister der Oberliga-Nord. „Wir haben unseren Spielplan sehr lange extrem gut umgesetzt und die Scheibe schnell aus unserem Drittel bewegt. Schade, dass wir die Zwei-Tore-Führung nicht ins letzte Drittel mitnehmen konnten. So wurde der Druck durch die Trappers am Ende zu hoch!“

Vier Reihen und ein verheißungsvoller Start

Mit vollen vier Reihen und Jonas Gähr im Tor startete Elmar Schmitz in die Partie. Seine Jungs folgten von Anfang dem Spielplan und arbeiteten hart und konsequent in der eigenen Zone. Tilburg kam wie erwartet schnell und aggressiv aus der Kabine und machte viel Druck auf das Krefelder Gehäuse. Dem KEV blieben vor allem Konter und Entlastungsangriffe. So gelang Grygiel das etwas überraschende 1:0 für den KEV nach starker Arbeit von Kuhenkath und Fomin in der gegnerischen Zone. Tilburg drückte weiter und kam zum Ausgleich. Bei doppelt so vielen Schüssen und einem Großteil der Zeit in der Krefelder Zone war dieser nicht unverdient. Doch der KEV zeigte sich heute gnadenlos effektiv. Einen schnellen Konter über Vogt und Mahkovec zimmerte Prokurat zur erneuten Krefelder Führung in den Winkel. Doch die Trappers zeigten sich nicht geschockt und kamen wiederum durch einen etwas glücklichen Scheibengewinn hinter dem Tor zum Ausgleich. Doch kurz vor Ende war es erneut Prokurat, der nach einem weiteren Konter seiner Reihe die Scheibe ins Tor drückte. 3:2 für Krefeld. Pause.

Ausgeglichenes Spiel und wieder ein Tor für den KEV

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel. Die Trappers agierten nicht mehr ganz so drückend und der KEV kam immer wieder zu Chancen. Vor allem die Reihe um Prokurat (Foto: Ross) lief einige Konter. Tore sollten lange nicht fallen. Erst als Rutkowski die Scheibe in der eigenen Zone vier Minuten vor Ende des zweiten Drittels eroberte, sich zum zwei gegen eins durchtankte und selbst in die lange Ecke schoss, fiel das 4:2 für die Seidenstädter. Die Freude währte aber nur Sekunden. Denn quasi im Gegenzug kamen die Hausherren wieder heran. Ein Strahl in den Winkel aus dem Slot hielt die Tilburger im Spiel.

Tilburger Druck am Ende zu hoch

Im letzten Drittel waren die Hausherren dann erneut die überlegene Mannschaft und schnürten die Seidenstädter zunehmend in der eigenen Zone ein. In der 46. Minute fiel der Ausgleich durch einen schönen Schuss in den Winkel. Gähr war komplett die Sicht versperrt. Nach einem Fehler im Aufbau verloren die Krefelder die Scheibe an der eigenen blauen Linie, van Soest und Bruijsten schalteten am schnellsten und kombinierten sich vorbei an der Krefelder Abwehr und Jonas Gähr. Kurz vor Ende kamen die Gäste noch einmal in eine Überzahlsituation. Doch anstatt diese zu nutzen, erhielten die Hausherren einen Break, den ausgerechnet Ex-Pinguin Diego Hofland abschloss. Auch ein 5:3-Powerplay sollte den Krefeldern nicht mehr helfen. „Unter dem Strich, war es aber eine super Leistung unserer Jungs gegen den Serienmeister der letzten Jahre!“, lobte Schmitz.

Weiter auf Playoff-Kurs

Trappers Headcoach Bo Subr fand dennoch positive Worte für die Gäste: „Es ist immer hart gegen Krefeld zu spielen. Sie haben einige junge und schnelle Spieler und einige erfahrene Jungs im Kader. Im ersten Drittel hat vor allem Krefelds Goalie einen guten Job gemacht und sie waren sehr effektiv in der Offensivzone!“ In der Tabelle ändert sich am Stand der U23 erstmal nichts, obschon sowohl Rostock, als auch Herford ihre jeweiligen Spiele gewinnen konnten. Beide Teams lauern in der Tabelle hinter dem KEV auf den Rängen elf und zwölf. Weiter geht es schon am Freitag zuhause gegen Hannover.

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