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Niederlage in Erfurt

Niederlage in Erfurt

Es war die fünfte Niederlage in Serie am gestrigen Abend bei den Black Dragons Erfurt. Eine schlechte Leistung wollte Krefelds Cheftrainer Elmar Schmitz seiner Mannschaft aber keineswegs attestieren und dennoch fand er nach der Partie auch klare Worte: „Wir haben es halt nicht geschafft, trotz zwischenzeitlicher Führung, das Spiel hier zu gewinnen!“ Am Ende hieß es 3:4 aus Sicht der Gäste aus der Seidenstadt. In der Tabelle rutscht das Team nun nach dem überraschenden Sieg der Herforder gegen die Scorpions auf Platz 12.

Der KEV war erneut mit Cheftrainer Elmar Schmitz und Sebastian Staudt an der Bande angereist. IM Tor startete Jonas Gähr, der ein überragendes Spiel machen sollte. Die Partie begann völlig ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die beste Möglichkeit für die Krefelder vergab Maciek Rutkowski, der an der gegnerischen Blauen die Scheibe geklaut hatte und fast allein auf Goalie Kessler zulief, aber scheiterte. Wenig später trafen die Hausherren durch Ex-Krefelder Schüpping im Powerplay nach einem Abpraller zur Führung. Das Spiel blieb spannend und ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt gelang Demetz der Ausgleich. Ebenfalls im Powerplay schaltete er nach einem abgefälschten Schuss am schnellsten, kurvte um Kessler und verwandelte mit der Rückhand.

Im Anschluss geriet der Spielfluss ins Stocken. Vor allem auch wegen der zahlreichen seltsamen Entscheidungen der Schiedsrichter, die den KEV gleich fünf Mal in Unterzahl brachten. Zweimal ging es bei doppelter Strafe ins drei gegen fünf. „Bei dem seltsamen Licht hier in der Halle hatten nicht alle einen Durchblick heute. Und damit meine ich nicht die Spieler!“, zeigte sich Headcoach Elmar Schmitz erbost. Sowohl die Feldspieler, die diszipliniert und aufopferungsvoll kämpften, als auch Jonas Gähr im Tor zeigten eine überragende Performance. „Jonas hat heute ein großartiges Spiel gemacht!“, freute sich Torwart- und Assistenztrainer Staudt über die Leistung seines Schützlings. Der KEV überstand schadlos und ging mit 1:1 in die Pause.

Im letzten Drittel lief zunächst alles nach Plan. Vogt traf nach toller Vorarbeit von Demetz hinter dem gegnerischen Tor. Doch als man selbst in Überzahl war, sollte der Ausgleich fallen, nachdem Beach und Bosas hart vor dem Krefelder Tor gearbeitet hatten. Die Partie hätte im Verlauf in beide Richtungen kippen können. Doch erneut war es Beach, der die Scheibe zur Erfurter Führung in die lange Ecke hämmerte. Schüpping erhöhte auf 4:2 aus Sicht der Hausherren. Kurz vor Schluss zogen die Hausherren eine Strafe, Schmitz nahm seinen Goalie vom Eis und Sekunden nach dem Bully fiel tatsächlich das 4:3 durch Rutkowski. Doch es sollte am Ende nicht mehr reichen, auch weil Beach nach dem Wiederanpfiff mehrere Sekunden auf der Scheibe lag und diese nicht freigab.

„Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Es war die dritte Partie gegen Erfurt in dieser Saison und alle haben mir gut gefallen. Es war heute hart umkämpft von beiden Seiten. Wir geben in jedem Spiel Alles und mehr kann ich von meinen Jungs auch nicht verlangen! Natürlich macht sich das Fehlen einiger Schlüsselspieler stark bemerkbar, aber bietet auch den nächsten jungen Spielern die Chance, Oberligaluft zu schnuppern“, so Schmitz.

Foto: Wannemacher

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