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U17 holt einen Punkt gegen Dresden

U17 holt einen Punkt gegen Dresden

Zufrieden war U17-Coach Sebastian Staudt (Foto: Jürgens) mit dem einen Punkt gegen Dresden nicht. Die beiden ungewöhnlichen Spieltage kamen wegen der Ferien beider Teams zustande und waren verlegte Spiele. Am Montagabend und Dienstagmorgen traf der KEV auf den Tabellenersten aus Dresden. Die Eislöwen zeigten sich am Montagabend kompakt und beide Mannschaften neutralisierten lange die Aktionen des Gegners. Erst nach 23 Minuten fiel das 0:1 für die Gäste, die im Anschluss einige Nadelstiche setzten und im Powerplay erneut erfolgreich waren. Der KEV konnte seinerseits einige guten Überzahlgelegenheiten nicht nutzen. Dresden erhöhte im zweiten Abschnitt sogar auf 0:3, als die Seidenstädter im letzten dann endlich aufwachten. Ziarkowski und Pape sorgten für den Anschluss. Dann wurde es noch einmal unübersichtlich: Als Staudt seinen Schlussmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, kamen die Dresdner zum 2:4. Doch Schütz schoss vom Bully weg den erneuten Anschluss, der aber nicht mehr reichen sollte. Die Eislöwen trafen noch einmal ins verwaiste Tor und gewannen schlussendlich mit 3:5 am späten Abend. „Wir sind zu spät aufgewacht und haben zu spät angefangen, Tore zu schießen! Wir nutzen unsere Chancen nicht“, so Staudt.

Am Dienstagmorgen startete der KEV nicht gut in die Partie und zeigte zunächst keine gute Leistung. Zur Hälfte des Spiels lag man bereits mit 2:5 hinten. Pape und Seeger hatten für die Krefelder getroffen, die ansonsten nicht viel vom Spiel hatten. Staudt wurde deutlich, stellte einige Sachen um und konnte mit seiner Truppe nur noch All-In gehen. Schütz verkürzte kurz vor Drittelende auf 3:5 und im letzten Abschnitt änderte sich dann das Momentum zugunsten der Seidenstädter, die plötzlich Oberwasser hatten. Innerhalb von nur einer Minute drehten sie das Spiel: Schollmeyer in Überzahl, erneut Tim Schütz und dann noch Nici Focks stellten wie aus dem Nichts auf 6:5 für den KEV. Doch kurz vor Ende schmissen die Eislöwen noch einmal alles in die Waagschale, eine kuriose Scheibe kam von der Bande zurück und eine Sekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit trafen die Gäste zum Ausgleich. Im anschließenden Penaltyschießen sicherten sich die Eislöwen den Zusatzpunkt. 6:7 n.P. aus Sicht der Krefelder und nur ein Punk. „Wir waren heute nicht gut und mussten einiges umstellen. Viele individuelle Fehler in der eigenen Zone kosten uns immer wieder Gegentore. Am Ende haben wir zumindest gut gekämpft. Ärgerlich ist der Punktverlust, denn eine Sekunde vor Spielende kann man kein Spiel verlieren!“

Trotz der beiden Niederlagen steht der KEV auf Rang zwei der Tabelle, die aber nach wie vor in der oberen Hälfte extrem eng ist. Weiter geht es schon am kommenden Wochenende. Dann ist der KEV in Berlin zu Gast und trifft um 16:00 und um 10:00 Uhr auf die Eisbären, die derzeit den 4. Tabellenrang belegen.

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