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U17 überragt Berlin und verliert dennoch drei Punkte, U23 mit zwei Niederlagen, U20 verliert hoch

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U17 überragt Berlin und verliert dennoch drei Punkte, U23 mit zwei Niederlagen, U20 verliert hoch

Es war ein Sonntag zum vergessen für Headcoach Reemt Pyka, der ein weiteres überragendes Spiel seiner U17 gegen den Tabellenersten aus Berlin verfolgt hatte, und nur zwei Sekunden vor Abpfiff tatsächlich noch das entscheidende Gegentor hinnehmen musste. Nachdem man am Samstag die Eisbären nach Belieben kontrolliert und ausgespielt hatte und einen mehr als verdienten Dreier einfuhr, schaffte die Mannschaft es am Sonntag nicht, die vielen Chancen in Tore umzumünzen. Doch der Reihe nach: Am Samstag starteten die Seidenstädter wie die Feuerwehr und gingen nach nur 10 Sekunden durch Cychowski mit dem ersten Angriff in Front. In der Folge drückte der KEV, kam aber nicht mehr zu einem Torerfolg. Stattdessen trafen die Eisbären in der 29. Minute zum Ausgleich. Der Bann brach für Krefeld kurz im Anschluss in Überzahl, als Hauf einnetzte. In der Folge war der KEV hochüberlegen, dirigierte das Spiel und setzte folgerichtig weitere Nadelstiche nach: Lebek, Kielbasa und Pfeifer erhöhten bis zum Schluss auf 5:1.

Auch am Sonntag war man die bessere Mannschaft, doch der Knoten wollte diesmal nicht platzen. Die frühe Berliner Führung (7.) konnte Hauf nur Sekunden später ausgleichen. In Überzahl kam Berlin im zweiten Abschnitt wieder zum 2:1, doch nur zehn Sekunden vor Drittelende war es wieder Luca Hauf, der für Krefeld ausglich. Das letzte Drittel sollte sich zum Krefelder Wermutstropfen entwickeln: Man drückte, fuhr Attacke um Attacke, kam aber zu keinem Tor. Nach einem individuellen Fehler dann die Katastrophe, als die Berliner zwei Sekunden vor Ende der Partie den umjubelten Siegtreffer erzielten. „Wir haben beide Spiele klar dominiert und waren jeweils die bessere Mannschaft. Sonntag fehlen uns zwei Sekunden, um Punkte mitzunehmen!“, ärgerte sich der Cheftrainer nach der etwas unnötigen Pleite. Da sowohl die Haie, als auch die DEG wie erwartet ihre Spiele gegen Wolfsburg und Crimmitschau deutlich gewannen, bleibt der KEV in der Tabelle auf Platz drei. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von zwei Zählern auf die Landeshauptstädter.

Auch eine bittere Pille mussten Elmar Schmitz und sein Co-Trainer Christoph Kleckers am Freitag gegen die Moskitos schlucken. Hatte man über weite Strecken gegen den Tabellenzehnten ein tolles und engagiertes Spiel gezeigt, sollte es am Ende trotz eigener Überzahl nicht zu Punkten reichen. In einem ausgeglichenen ersten Drittel ging der KEV durch Kovacs in Führung. Essen erhielt dann offensichtlich von Coach Suarez eine klare Ansage in der Kabine, kam besser ins Spiel, gab mehr Schüsse auf das Krefelder Gehäuse ab und kam folgerichtig zum Ausgleich. Im letzten Drittel ein ähnliches Bild und die Moskitos setzten nach, kamen zum 1:2. Doch der KEV gab sich nicht auf und nutzte sein Powerplay nur eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit durch Bappert zum Ausgleich. Nachdem der KEV ausgeglichen hatte, erhielt Essen erneut eine zwei Minuten Strafe, Schmitz nahm seine Auszeit, mahnte zu Ruhe und Gelassenheit: „Ein Punkt in so einem Spiel ist erstmal zufriedenstellend!“ Doch dennoch: Nach einem kurzen Aussetzer in der Offensive, war es ausgerechnet Andre Hübscher, der den anschließenden Essener Konter 13 Sekunden vor Ende der Partie für Essen verwandelte.

Sonntag dann in Duisburg ein altes Bild. Der KEV spielte zwar gut mit, zeigte, dass man spielerisch in vielen Phasen des Spiels dran ist, doch am Ende fehlt es stets an Abgeklärtheit und Cleverness. 2:7 lautete am Ende das Endergebnis in der Scania-Arena zu Duisburg. „Freitag war es eine engagierte Leistung, nach der wir wieder bitter Lehrgeld bezahlen. Wir müssen lernen, in einer solchen Situation geduldig zu bleiben. In Duisburg zeigt sich wieder, dass wir zwar spielerisch mit den Top 8 oft mithalten können, uns aber die Effektivität fehlt und daher oft die Ergebnisse nicht den Spielverlauf widerspiegeln!“, resümierte Elmar Schmitz nach dem Spielwochenende.

Die Geschichte der U20 ist an diesem Wochenende schnell erzählt. Mit 0:8 verlor man in der Domstadt gegen die beste Mannschaft der Liga und den Tabellenersten der Division I. Mit 14 Spielern, darunter fünf Stürmer und neun Verteidiger, war die Mannschaft angereist und hatte sich vorgenommen, möglichst lang im Spiel zu bleiben. Im ersten Drittel sollte dies zunächst gelingen. Man zeigte eine ordentliche Leistung, doch nach teils ungünstigen Fehlern brachte man die Haie ins Spiel. Beim 0:2 brachen die Dämme und die Krefelder hatten nichts mehr entgegenzusetzen.

Für die U13 war es ein Wechselbad der Gefühle am vergangenen Wochenende gegen die Kölner Haie. Am Samstag spielte Team I in Krefeld gegen die Haie, verschlief die ersten Minuten der Partie komplett und geriet nach zwei Minuten mit 0:3 in Rückstand. Coach Weidenbach zog seine Auszeit und die Krefelder kamen besser in Schwung. Dennoch verlor man am Ende, auch wegen des schwachen Starts, mit 3:7 und musste eine erneute Niederlage einstecken. „Man sieht aber dennoch eine deutliche Steigerung im Gegensatz zum Saisonbeginn. Am Ende der Spielzeit wollen wir ein starkes Turnier in Berlin zeigen. Das ist unser Ziel!“, so der Coach. Sonntag in Köln präsentierte sich dann ein anderes Team auf dem Eis, als es in der Regionalliga B erneut gegen die Kölner Haie ging. Mit 14:2 fegte man die Domstädter von der Eisfläche, war von Anfang an spielbestimmend, verteidigte gut und erzielte im Angriff Treffer um Treffer: „Insgesamt haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht!“

Und auch die U11 I machte am Samstag ein fantastisches Turnier in Düsseldorf. Coach Kuhnekath kam nach den Spielen aus dem Schwärmen kaum heraus: „Das war das mit Abstand beste Turnier, was die Jungs unter meiner Leitung in dieser Saison gespielt haben!“ In einem umkämpften Auftaktspiel gegen die Hausherren unterlag man der DEG am Ende denkbar knapp mit nur einem Tor. Gegen Ratingen gewann man in der Folge deutlich und machte zum Abschluss des Tages eines der besten Saisonspiele gegen die Kölner Haie, das man dank einer furiosen Vorstellung in der ersten Hälfte am Ende klar für sich entscheiden konnte. „Wir sind wieder mal als einzige Mannschaft mit vier kompletten Formationen angetreten, zeigten unglaubliche Laufbereitschaft und Einsatzwillen, offenbarten viel Kreativität und Spielfreude und die guten Torwartleistungen rundeten für mich den durchweg positiven Auftritt ab!“, freute sich der Coach nach dem Turnier.

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