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U23 schrappt an einer Sensation vorbei

U23 schrappt an einer Sensation vorbei

Nach einer hohen Niederlage am Freitagabend zuhause gegen die Tilburg Trappers, fand der KEV am Sonntag in Hannover bei den Scorpions wieder in die Spur zurück und zeigte ein bärenstarkes Spiel gegen den Tabellendritten der Oberliga Nord, gegen den man in der Vorwoche noch eine heftige Niederlage hatte einstecken müssen. Zurück im Kader am Sonntag war Constantin Vogt von den Löwen Frankfurt und auch Markus Freis stand wieder im Aufgebot. Mit einem optimalen Start ging der KEV nach nur fünf Minuten in Führung. Mahkovec hatte von der blauen Linie geschossen und Maierhofer erzielte unbedrängt durch Nutzen des Rebounds seinen nächsten Saisontreffer. Und auch im zweiten Abschnitt hatte der KEV den besseren Start: Theuerkauf schoss nach toller Vorarbeit von Nix ein, während Esch vor dem Tor Hannovers Schlussmann die Sicht raubte. Obschon die Scorpions zahlreiche Chancen hatten, war der KEV in Front. Patrick Klein erwischte einen super Abend und zeigte einige Highlight-Safes. Doch irgendwann platzte der Knoten und in Überzahl kamen die Hausherren erst zum Anschluss und im letzten Drittel kurz nach Wiederanpfiff auch noch zum Ausgleich. Doch der KEV kämpfte und Mahkovec traf in Überzahl, nachdem Hannover sich eine fünf Minuten Strafe wegen Bandenchecks eingehandelt hatte.

Vier Minuten standen noch auf der Uhr und die Überraschung schien zu gelingen. Doch die Scorpions hatten in Person von Kabitzky etwas dagegen, der freistehend im Slot zwei Minuten vor Abpfiff in den Winkel knallte. In der Overtime gab es Chancen auf beiden Seiten, doch das bessere Ende hatten die Hausherren, die Sekunden vor Schluss einen 2-1-Konter erfolgreich abschließen konnten. „Schade um die beiden Punkte, aber am Ende haben wir dennoch ein hervorragendes Spiel gezeigt! Lob heute auch an Patrick Klein, der uns in vielen Situationen gut im Spiel gehalten hat! Punkte gegen die Top-Teams der Liga sind immer ein extra Bonus für uns, den wir uns heute aber mehr als verdient haben!“, freute sich Elmar Schmitz. Vor allem nach der 10:1-Pleite am Freitag zuhause gegen den Tabellenersten aus Tilburg musste man wieder ein Befreiungsschlag her, der den Seidenstädtern hoffentlich wieder Selbstvertrauen und neuen Mut im Kampf um die Playoffs gibt.

Zwei Pleiten in Augsburg für die U20

Neuen Mut und Selbstvertrauen braucht auch die U20 des KEV dringend. Nach einigen Abgängen und Ausfällen ist der Kader der U20 mittlerweile etwas geschrumpft und nur acht Stürmer, dafür aber neun Verteidiger reisten nach Augsburg. Die Panther gehören in dieser Saison zu einem der Kandidaten, mit denen man um einen Playoff-Platz konkurriert. Demnach wichtig waren die Spiele, die beide verlorengingen. Am Samstag siegten die Panther im heimischen Curt-Frenzel-Stadion mit 4:1. Den einzigen Treffer für den KEV hatte Stefan Laschitzky im letzten Drittel erzielt. Zu dem Zeitpunkt stand es 1:1 und es war theoretisch alles noch drin für die Seidenstädter. Doch in der Folge zog Augsburg auf 4:1 davon. Am Sonntag zeigte sich ein etwas stabilerer KEV mit völlig verändertem Lineup stärker und konnte ebenfalls bis kurz vor Ende gut mithalten. Doch erneut setzte sich der AEV nach einem 1:1 kurz vor Ende noch mit 3:1 durch. „Wir haben es leider nicht geschafft, in den beiden Spielen Offensive zu kreieren. Am Samstag waren wir taktisch nicht auf der Höhe und am Sonntag haben wir zu wenig Lösungen im Angriff gefunden. Es war uns klar, dass es mit acht Stürmern schwer wird. Dennoch müssen wir offensiv wieder mehr Durchschlagskraft entwickeln!“, zeigte sich der Coach etwas enttäuscht nach den beiden Spielen.

U17 mit zwei glänzenden Siegen im Kampf um die Meisterrunde

Einen riesengroßen Schritt in die richtige Richtung machte am Wochenende dagegen die U17, die mit vollem Kader antreten konnte. Kurz vor dem Wochenende hatten die Coaches sich noch einvernehmlich dazu entschlossen, dass Focks und Ziarkowski nicht mit nach Augsburg fahren sollten, sondern die U17 unterstützen. Der Plan ging voll auf. Zuerst besiegte das taktisch von Coach Staudt hervorragend eingestellte Krefelder Team die Eisbären aus Berlin. Beim 4:2-Heimsieg gelang Nationalspieler Tim Schütz nach 22 Minuten der erste Treffer des Abends. Erst im letzten Abschnitt glichen die Gäste aus, aber Pascal Laue erzielte wenig später auf Vorarbeit von den eben genannten Stürmern die erneute Führung. Es ging nun hoch her und wieder nur wenige Minuten später kamen die Eisbären erneut zum Ausgleich. Doch diesmal war es Nici Focks selbst, der auf Zuspiel von Ziarkowski und Laue das 3:2 für den KEV erzielte. Den Schlusspunkt setzte van der Rijden, der ins verwaiste Berliner Tor traf.

Am Sonntag nutzte der KEV das erspielte Selbstvertrauen und schlug die starke DEG in einem furiosen Spiel mit 6:5. An der Brehmstraße eröffneten die Düsseldorfer den Torreigen. Clemens Seeger konnte aber noch im ersten Abschnitt zwei Treffer erzielen und brachte den KEV in Führung. Viele Strafen der DEG brachten die Hausherren immer wieder aus dem Tritt. In der 23. Minute traf Schollmeyer zum Krefelder 3:1. Doch in eigenem Powerplay nutzte Düsseldorfs Nationalstürmer Otten eine Unachtsamkeit der Seidenstädter und erzielte den Anschluss. Im gleichen Krefelder Powerplay gelang Redinger aber das 4:2 aus Sicht der Krefelder, die im Anschluss durch van der Rijden und Ziarkowski auf das zwischenzeitliche 6:3 erhöhten. In den letzten beiden Minuten warf die DEG noch einmal alles nach vorn und wurde mit zwei Treffern belohnt, die aber nicht mehr für Punkte reichen sollten. „Ich bin sehr stolz auf mein Team, das an diesem Wochenende eine unglaubliche Leistung auf das Eis gebracht hat!“, freute sich der Coach, dessen Team nun mit einem kräftigen Punktepolster von 14 Zählern weit vor dem Tabellenfünften liegt. Sogar die Tabellenführung ist nun drin, wenn es am kommenden Wochenende erneut gegen die DEG geht.

U15 II verliert knapp gegen die DEG

Cheftrainer Jens Thiesen musste mit seiner U15 II an diesem Wochenende eine knappe Niederlage einstecken. Am Samstag empfing man die DEG in Krefeld und verlor am Ende mit 5:7 (0:1/3:1/2:5). In einem guten Spiel der Krefelder war es die individuelle Klasse, die der DEG am Ende den Sieg ermöglichte. Der KEV war insgesamt mit einer Mannschaft angetreten, die zur Hälfte aus 2008´ern und zur Hälfte aus 2009´ern (U13) bestand. Düsseldorf hatte mit Adel Akhmadeev den spielentscheidenden Stürmer im Lineup, der mit drei Toren den Großteil der Arbeit allein erledigte. Coach Thiesen zeigte sich dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Im Prinzip waren wir besser, hatten auch viel mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl der Chancen und haben schön zusammengespielt. Leider fehlt uns bei den „kleinen“ vorne die Durchschlagskraft und die DEG hat im letzten Drittel durch zwei Einzelaktion das Spiel gedreht.“ Positiv: Alle Krefelder Spieler erhielten gleichmäßige Eiszeiten, wohingegen die DEG im letzten Drittel in der Ausbildungsliga fast nur noch mit zwei Reihen agierte. „Das gehört nicht zu unserer Ausbildungsphilosophie. Bei uns sollen gerade in der zweiten Mannschaft alle Spieler Spielpraxis sammeln!“, erläutert Thiesen.

U13 in Troisdorf

Ergänzt durch acht U11´er begann die Mannschaft sehr konzentriert und das führte zu einem spannenden und ausgeglichenen Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten und mit einem leichten Übergewicht zu Gunsten der Troisdorfer. Ein verdeckter Schuss in der 15. Spielminute führte zum 1:0-Treffer für Troisdorf, welchem innerhalb von fünf weiteren Minuten drei weitere Tore folgten und es somit mit 4:0 für Troisdorf in die erste Drittelpause ging. In dieser wurde der Mannschaft das Fehlverhalten in allen Mannschaftsteilen aufgezeigt und der Coach bereitete das Team auf das zweite Drittel vor. In diesem Drittel zeigte die junge Truppe eine unheimliche Moral. Leider belohnte sich die Mannschaft, trotz mehrerer guten Chancen nicht mit einem Tor und Troisdorf konnte in Überzahl das zweite Drittel für sich entscheiden. Drittes Drittel das gleiche Spiel: Gute Chancen herausgespielt, leider keine Tore erzielt. Nun setzte beim ein oder anderen Spieler der Frust ein, was zu unnötigen Strafzeiten führte und Troisdorf eiskalt ausnutzte. Somit endete das Spiel 7:0 für Troisdorf. „Trotz der am Ende eindeutigen Niederlage hat die Mannschaft nie aufgegeben und den Spielplan, außer in den letzten fünf Minuten im ersten Drittel, sehr gut umgesetzt. Die jungen Spieler passen sich der Eisgröße und dem Tempo immer besser an, bei den älteren Spielern ist gerade das Zusammenspiel verbesserungsfähig. Eine sehr gute Leistung zeigten auch die beiden U11 Torhüter/-in. Das Spiel hat uns wichtige Erkenntnisse über jeden Einzelnen Spieler gezeigt und wird sicherlich in die nächsten Trainingseinheiten berücksichtigt.“, resümierte Coach Kuhnekath im Nachgang.

Foto: Ross

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