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U23 siegt an Neujahr gegen Leipzig

U23 siegt an Neujahr gegen Leipzig

Am Neujahrstag siegte die Krefelder Oberliga-Mannschaft mit 4:1 gegen einen dezimierten Kader aus Leipzig. Coach Sven Gerike standen verletzungsbedingt nur zwei Reihen zur Verfügung. Ganz anders sah es für Coach Schmitz und seine Krefelder aus, die auf vier starke Reihen setzen konnten. So rückten neben Löwen-Angreifer Mike Fischer auch Alex Blank, Philipp Kuhnekath und Nikita Quapp ins Lineup der Krefelder. Adam Kiedewicz gab sein Comeback nach überstandener Verletzung. Quapp startete im Tor und wurde somit nach seinem DEL-Debut auch direkt das erste Mal in der Oberliga eingesetzt.

Doch der Krefelder Schlussmann hatte zunächst nicht viel zu tun, denn der KEV zeigte sich spielfreudig, überlegen und laufstark. Dennoch gingen die Gäste nach einem Konter in Führung und Bräuner überwandt Krefelds Abwehr inklusive Goalie etwas überraschend in der fünften Spielminute. Dennoch waren die Krefelder besser, kamen immer wieder zu guten Chancen und trafen kurz vor Ende des Drittels auch in Person von Maciek Rutkowski, der im Powerplay einnetzte. Nach 12:8 Schüssen konnte man aber mit dem Ergebnis nicht einverstanden sein. Denn Leipzig kam phasenweise kaum aus der eigenen Zone. Headcoach Schmitz fand klare Worte in der Kabine und zum zweiten Drittel kamen dann auch die Tore: Schaaf traf von der blauen Linie nach guter Arbeit von Fischer vor dem besten Mann des Abends: Leipzigs Schlussmann Hoffmann. Alex Blank traf in Überzahl, nahm sich ein Herz auf der linken Seite und schoss die Scheibe ins Tor. Somit bleibt das Krefelder Powerplay eine der wichtigsten Waffen im Punktekampf.

Im letzten Abschnitt verpassten dann die Krefelder die Entscheidung und machten es am Ende unnötig spannend. Denn anstatt selbst zu treffen, machte man die Gäste durch Strafen stark. Als in der 57. Minute gleich zwei Seidenstädter in der Kühlbox saßen, schickte Coach Gerike auch noch seinen 6. Feldspieler aufs Eis und man hatte die Chance bei sechs gegen drei wieder ranzukommen. Doch Kuhnekath fing den Puck ab und traf aus der eigenen Zone mitten ins verwaiste Leipziger Tor. Die Entscheidung. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen den kleinen Leipziger Kader. Die Icefighters haben leidenschaftlich verteidigt und auf ihre Konterstärke gesetzt. Wir sind geduldig geblieben und haben das am Ende gut gelöst. Gerade unsere Special Teams waren wieder wichtig. Mit drei Punkten ins neue Jahr zu starten gibt uns ein gutes Gefühl. Jetzt gilt es, sich auf das schwere Auswärtsspiel in Hamburg zu konzentrieren!“, sagt Elmar Schmitz (Foto).

Durch die drei Punkte ändert sich in der Tabelle nicht viel: Man liegt weiter auf den Pre-Playoff-Rängen (10). Das Rennen ist eng. Gleich drei Teams haben wie der KEV 16 Punkte, Rostock und Erfurt absolvierten allerdings deutlich weniger Spiele als der KEV, der zudem nur zwei Zähler vor Herford steht, die in der Tabelle auf den letzten Playoff-Platz lauern. Schon am Sonntag geht es für die Krefelder nach Hamburg.

Foto: Ross

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