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U23 siegt im Heimkrimi gegen Rostock

U23 siegt im Heimkrimi gegen Rostock

Ein bis zur letzten Minute hochspannendes und teils etwas zerfahrenes Spiel geht am Ende an den KEV: Die Krefelder U23 gewinnt im so wichtigen Spiel gegen die Rostock Piranhas mit 3:2 und kann sich in der Tabelle ein wenig zum 11. Tabellenrang absetzen. Trotz vieler Strafen und Unterbrechungen im letzten Drittel behielten die Krefelder auch dank ihrer ersten Reihe um Center Rutkowski die Überhand und gewannen gegen eine dezimierte Rostocker Mannschaft, die ihrerseits bis zum Ende kämpfte und sich alle Chancen auf Punkte offenhielt. „Das Spiel hätte heute jederzeit auf beide Seiten kippen können!“, kommentierte Headcoach Elmar Schmitz.

Die Piranhas waren mit einem kleinen Kader angereist. Lediglich drei Sturmreihen und nur vier Verteidiger standen Gästecoach Stanley zur Verfügung. Elmar Schmitz fehlten die Leistungsträger der Pinguine und von den Löwen aus Frankfurt. Eine kleine Änderung im Lineup brachte dafür einen großen Motivations- und Leistungsschub: Die Rutkowski-Reihe um den Center und seine Außen Kiedewicz und Demetz startete das Spiel und lief als erste Formation auf und dankte es dem Coach am Ende mit zwei wichtigen Trefffern. Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste erarbeiteten sich eine leichtes Chancen- und Schussübergewicht, wobei die größte Chance im ersten Abschnitt wohl von Luca Hauf vergeben wurde, der durch Mahkovec herrlich eingesetzt wurde, aber nur den Pfosten traf.

Tore sollten dann im zweiten Abschnitt auch endlich fallen. Den besseren Start erwischten die Gäste auf deren Seiten Top-Scorer Pistilli nach einem Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Staudt abfälschte, der bis dahin wie auch sein Gegenüber Meder unglaublich stark hielt. Dann der Schockmoment für die Krefelder, als sich Staudt in der 33. Minute nach einem unspektakulären Schuss der Piranhas plötzlich nicht mehr aufrichten konnte. Wieder war es eine muskuläre Verletzung, die den Krefelder Schlussmann zum vorzeitigen Ende der Partie zwang. Kapteinat kam eiskalt zwischen die Pfosten, aber machte seinen Job wenigstens genauso gut wie die anderen beiden spielenden Schlussleute zuvor. Als Ehrich gegen Ende des zweiten Abschnitts mit Auge Kiedewicz einsetzte, dieser seinen Gegner vernaschte und anschließend auch noch vollendete, war das Spiel wieder ausgeglichen.

Im letzten Abschnitt wurde es dann undurchsichtig und teilweise auch unschön. Zunächst musste Rostocks Leistungsträger Koziol mit 10+2 wegen Check gegen den Kopf raus. Das Powerplay nutzte man nicht. Kurz darauf fanden sich die Gäste bei 5:3 in Überzahl wieder, konnten es dank eines überragenden Pato Demetz, der allein in einem Wechsel drei Schüsse blockte, aber nicht nutzen. Als Hauf von der Strafbank zurückkehrte und im Breakaway auf einmal vor Rostocks Schlussmann Meder auftauchte, netzte der junge Stürmer durch die Beine shorthanded zur Krefelder Führung ein. Frust hielt Einkehr bei den Gästen. Morgan tickte völlig aus, foulte Ehrich mit einem üblen Kniecheck, hämmerte im Anschluss Esch das Schlägerende ins Gesicht und verließ das Eis mit Spieldauer plus fünf plus 2 + 2 Strafminuten. Der KEV sollte bis zum Ende der Partie in Überzahl agieren. Rutkowski tankte sich in dieser durch, verlud Meder und machte den Deckel drauf. Der Unterzahltreffer von Pistilli sollte am Ende zwar noch einmal Spannung bringen, aber keine Punkte mehr für die Gäste.

„Ein hart umkämpftes Spiel bis zum Ende! Unser Powerplay hat heute leider nicht gut funktioniert und wir haben die zahlreichen Chancen nicht genutzt. Die Reihe um Rutkowski und Demetz, die allein fünf Schüsse in Unterzahl blockte, hat uns heute das Spiel gesichert!“, freute sich Schmitz im Anschluss über die so wichtigen Punkte. In der kommenden Woche wartet ein weniger stressiges Programm auf den KEV, denn nur am Sonntag geht es um Punkte. Dann empfängt das Schmitz-Team Herford.

Bilder: Ross

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