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U23 startet mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit

U23 startet mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit

Mit zwei Niederlagen startete die neu formierte U23 des KEV in die Oberligasaison 2020/21. Am Freitag musste das Team von Headcoach Elmar Schmitz eine knappe 3:5 Heimpleite gegen die EG Diez-Limburg einstecken. Vor leeren Rängen, aber dafür live übertragen von Sprade TV, war das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Nach der Führung der Gäste in der 10. Spielminute glich Adam Kiedewicz nach Vorarbeit von Demetz im zweiten Drittel aus. Acht Minuten später gelang KEV-Youngstar Luka Hauf dann sogar sein erstes Oberliga-Tor. Der 16-Jährige schoss die Seidenstädter mit 2:1 in Front. Doch die Rockets steckten nicht auf und kamen durch ihren Importspieler Matheson nicht nur zum Ausgleich, sondern auch zur erneuten Gästeführung. Als Kiedewicz mit einem sehenswerten Treffer erneut ausgleichen konnte, standen alle Zeichen schon auf Verlängerung. Doch eine alte KEV-Krankheit setzte sich fort: Kurz vor Ende trafen die Rockets zum 4:3 und legten nach einer Auszeit von Elmar Schmitz und der Herausnahme von Schlussmann Nils Kapteinat noch ein Empty-Net Tor zum Endstand von 3:5 aus Krefelder Sicht nach. „Gegen Diez-Limburg haben wir sehr gut gespielt und waren über weite Strecken die spielerisch bessere Mannschaft. Am Ende hat im Abschluss die Kaltschnäuzigkeit und auch etwas das Glück gefehlt. Limburgs erste Sturmreihe war dagegen gnadenlos effektiv und hat das Spiel für sie entschieden.“

Für letztgenannten Krefelder Keeper sollte das Spiel am Sonntag in Halle dann noch eher vorbei sein. Doch von Anfang an: Zum Spiel bei den Saale Bulls musste das Krefelder Team zunächst einen Corona-Schnelltest über sich ergehen lassen. Alle Spieler wurden negativ getestet. „Dies zeigt mal wieder, dass unser Konzept funktioniert. Wir hatten in sechs Monaten keinen einzigen Fall in unserem Verein!“, sagt Headcoch Elmar Schmitz. So durfte man im Osten der Republik gegen eines der Top-Teams der Liga ran. Doch die Partie war für den KEV schnell gelaufen. Nach nur 08:20 Minuten hatte es bereits vier Mal hinter Kapteinat eingeschlagen. Elmar Schmitz wechselte Sebastian Staudt ein, der eigentlich nur als absolute Notfalllösung zwischen die Pfosten sollte. „Unsere erste und zweite Reihe hat heute ordentlich gespielt. Leider hatte die dritte Formation doch arge Probleme gegen erfahrene Saale Bulls. Mit nur zehn Spielern kann man aber kein Oberliga-Spiel bestreiten.“, zeigte sich der Headcoach am Ende etwas frustriert.

Obschon der KEV durchaus auch zu Chancen kam, waren die Saale Bulls abgebrühter, legten das 5:0 nach und erst Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts traf Rutkowski zum ersten Krefelder Erfolg.  Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild: Engagierte Krefelder und kaltschnäuzige Hausherren, die spätestens nach dem 7:1 zur Hälfte des Spiels die Punkte im Sack hatten. Nach dem Anschluss von Onckels schraubten die Hallenser das Ergebnis noch auf 9:2 bis zur Pause. Im letzten Drittel wurde mit angezogener Handbremse agiert. Dennoch reichte es für einen zweistelligen Spielstand. Grygiel traf zehn Sekunden vor Schluss noch zum Endstand von 10:3 aus Sicht der Hausherren. “Gegen eine erfahrene Oberliga-Mannschaft fehlt uns aktuell definitiv die Tiefe im Kader. Mit zwei Reihen kannst du auf diesem Niveau nicht dagegenhalten, wenn so ein Team einmal ins Rollen kommt. Wir haben einige neue, ganz junge Spieler im Kader, die erstmals Senioreneishockey spielen. Diese Jungs müssen wir jetzt so schnell wie möglich auf dieses Level bekommen.“

 

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