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U23 verliert denkbar knapp in Leipzig

U23 verliert denkbar knapp in Leipzig

Erneut sollte es nicht reichen für die ersten Punkte der U23 des KEV: Das Team von Elmar Schmitz war gestern um 9:15 Uhr am Morgen nach Leipzig aufgebrochen und hatte sich viel vorgenommen. Man wollte endlich die ersten Punkte einfahren und mit nach Krefeld bringen. Doch daraus sollte wieder nichts werden. In einer hochspannenden und engen Partie war der KEV dabei lange auf der Siegerstraße, musste sich am Ende aber doch wieder mit 3:2 geschlagen geben. Dementsprechend angefressen zeigte sich Cheftrainer Elmar Schmitz: „Leider sind wir nach einem sehr guten Auswärtsspiel wieder einmal mit einem späten Gegentor bitter bestraft worden und uns um den Lohn unseres immensen Aufwands gebracht!“

Dabei war der Start in die Partie verheißungsvoll: In einigen Überzahlmöglichkeiten hatte man früh die Chance in Führung zu gehen, verpasste dies jedoch. Als Schuster in der Kühlbox saß, musste man seinerseits gegen die Leipziger Überzahl ankämpfen und schaffte dies mit Bravour. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts gelang Maciek Rutkowski mit einem Knaller unter die Latte durch das Gewühl vor dem Leipziger Tor die bis dato verdiente Führung. Fast doppelt so viele Schüsse der Gäste zeigten die Krefelder Überlegenheit. Einzig die Verwertung war suboptimal. Und auch im zweiten Abschnitt behielt der KEV die Überhand. In eigener Unterzahl stibitzte Michael Fomin die Scheibe an der blauen Linie und verlud nicht nur die Leipziger Defensive mit einem schönen Move in die Mitte, sondern auch deren Schlussmann. Nur Minuten später trafen dann aber auch die Icefighters durch einen Sonntagsschuss vom Bully weg und von der blauen Linie in den Winkel. Besonders bitter: Nur fünf Sekunden vor Ablauf des zweiten Abschnitts kamen die Hausherren sogar noch zum Ausgleich. Der KEV war in Unterzahl festgeschnürt in der eigenen Zone, den ersten Schuss im Slot verpasste der Leipziger Angreifer, doch die Scheibe trudelte an die blauen Linie und erneut trafen die EXA Icefighters von der Blauen. „Wir haben es versäumt das Ergebnis in den ersten 40 Minuten deutlicher zu gestalten und damit für klare Verhältnisse zu sorgen!“, ärgerte sich Schmitz.

Im letzten Abschnitt ging es auf und ab, wobei Leipzig nun besser in der Partie war. Mehr Schüsse der Hausherren, mehr Chancen und am Ende auch die bessere Effizienz führten zum Dreier der Hausherren. Berger wurde herrlich im Slot freigespielt und traf zum Sieg. Der KEV kam nicht mehr ran und musste mit leeren Händen wieder zurück in die Seidenstadt. „Insgesamt steigert sich die Mannschaft aktuell aber von Spiel zu Spiel und gewöhnt sich an das Niveau der Oberliga, so dass der erste Erfolg nur eine Frage der Zeit sein sollte.“

Gelegenheit dazu hat der KEV in den kommenden Wochen mehr als genug. Schon morgen trifft das Team von Elmar Schmitz auf den Tabellenfünften, die Crocodiles Hamburg. Die Hansestädter versuchen erneut ihr Glück, nachdem sie vor genau zwei Wochen in Krefeld wegen des Corona-Falls wieder umdrehen müssten. Hamburg sollte dann nochmal eine Nummer härter werden, als Leipzig. Um 19:30 Uhr erwartet der KEV die Gäste in der Rheinlandhalle. Wie immer ist das Spiel live auf Sprade.tv zu verfolgen. Am Sonntag geht es dann erneut zu den Icefighters nach Leipzig, so dass man sich schnell revanchieren kann.

 

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