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Viel Kampf, unnötige Punktverluste und harte Spiele beim Nachwuchs

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Viel Kampf, unnötige Punktverluste und harte Spiele beim Nachwuchs

Die U23, trainiert von Elmar Schmitz, zeigt immer wieder die gleichen Tendenzen: Trotz eines fantastischen Spiels der Krefelder mit vielen Abschlüssen, guten Chancen und einer 3:1-Führung nach der Hälfte des Spiels, war es ein Doppelschlag und ein Sonntagsschuss neun Sekunden vor dem Ende, der den Leipzigern am Freitag in der Rheinlandhalle den Sieg und dem KEV erneut keine Punkte bescheren sollte. „Wir haben super gespielt und waren über Strecken die bessere Mannschaft. Am Ende verpassen wir eine höhere Führung und bekommen den Doppelschlag, verlieren so die verdienten Punkte!“, ärgerte sich Schmitz ein wenig nach der Partie. Sonntag in Tilburg hatte das junge Krefelder Team beim 9:0 dann wenig mitzureden. „Tilburg war im Playoff-Modus und hat uns gnadenlos effektiv mit vielen Direktpässen und einem schnellen Spiel nach vorn teils wie Zuschauer aussehen lassen. Gerade für die jungen Spieler ging das viel zu schnell. Dennoch hatten wir viele gute Chancen, sind am Ende aber nicht abgebrüht genug!“ So bleibt das Team aus Krefeld in den Spielen 38 und 39 sieglos.

Auch sieglos ist die U17 in die Meisterrunde gestartet. Das erste Spiel verlor das Pyka-Team mit 3:1 gegen den Tabellenersten aus Köln. In einem schnellen und hochklassigen Spiel scheiterten die Seidenstädter immer wieder an der gut geordneten Kölner Defensive und am Haie-Schlussmann Nicolas Jonas. Beide Teams schenkten sich nichts, Chancen gab es auf beiden Seiten und erst in der 23. Spielminute fand die Scheibe das erste Mal den Weg ins Krefelder Tor. Ein flacher Schuss von der blauen Linie wurde abgefälscht und fiel hinter Tatjana Pfeifer in die Maschen. Fünf Minuten später fiel das 2:0 für die Haie durch einen strammen Schuss in den Winkel, doch es blieb weiter spannend. Tore waren eher Mangelware, auch weil die Haie viele Krefelder Schüsse blockten und man oft nicht bis zum Kölner-Tor vordrang. Kurz vor Ende erzielte dann Steck die Entscheidung, der zum 3:0 für Köln einnetzte. Das erste Krefelder Tor durch von Colson fiel dann einfach zu spät. „Wir haben ein gutes Spiel gesehen, Köln war erwartet stark, sowohl defensiv als auch in den Zweikämpfen. Wir müssen offensiv wieder effektiver werden, wenn wir es zum Finalturnier schaffen wollen!“, resümierte Pyka. Eine Schrecksekunde gab es dann auch noch, als der KEV-Coach in Rage heftig an der Bande stürzte und sich am Bein verletzte. Dennoch wird er sein Team auch heute im Training wieder aufbauen und versuchen, die kleinen Dinge besser zu machen. „Vor allem am Abschluss müssen wir nochmal arbeiten!“ Denn schon morgen sind die Kölner Haie in der Rheinlandhalle zum Rückspiel zu Gast. Um 19:00 uhr startet das zweite wichtige Spiel für die U17 des Krefelder EV.

Das Team von Jens Thiesen, der am Freitagmittag etwas lädiert in den Bus nach Dresden stieg, konnte am Samstagmittag gegen die Eislöwen nicht zu 100% überzeugen. Trotz eines hohen Scheibenbesitzes und vieler Chancen, hieß es am Ende 3:2 für Dresden. 36 Mal feuerte der KEV, nur elf Mal das Heimteam, welches jedoch sehr gut verteidigte und den Slot verengte. „Neben der wirklich miserablen Chancenauswertung haben wir leider auch drei Geschenke verteilt. Ich glaube wir hätten Samstag noch 3 weitere Drittel spielen können und keine weiteren Tore geschossen. Leider war auch erst unser Drittes geschossenes Tor das erste was auf die Anzeigetafel kam, die ersten beiden wurden aus fraglichen Gründen aberkannt. Auch die weitere Spielleitung war Samstag zumindest fraglich.“, so der Cheftrainer. Viele Nickeligkeiten wurden nicht geahndet und gleich zwei Krefelder Treffer aberkannt. „Es lag natürlich nicht an den Schiedsrichtern, sondern an uns selbst, aber geholfen haben die nicht gegebenen Tore und Strafzeiten natürlich auch nicht.“ Sonntag sollte es nach dem bitteren Spiel am Samstag dann deutlich besser laufen, auch wenn Dresden motiviert durch den Sieg, wesentlich laufstärker war. Doch der KEV zeigte seine „Normalleistung“, nutzte die Chancen und die diesmal zahlreichen Powerplays und gewann am Ende verdient mit 8:2. „Mit dem Punktverlust sind unsere Chancen auf das Finalturnier stark gesunken. Wir haben jetzt noch drei Spiele gegen Frankfurt, DEG und Mannheim und müssen definitiv alle gewinnen, um noch Chancen auf den dritten Platz zu haben. Wir werden weiter hart arbeiten, um das zu schaffen.“

Auch die U13 war wieder im Spielmodus und musste mit Team I am Samstag in Düsseldorf ran. Der Beginn der Krefelder war vielversprechend, denn das Weidenbach-Team verteidigte eisern und ließ nicht viel zu. So ging es mit 0:1 für die DEG in die Pause. Im zweiten Abschnitt fiel sogar der Ausgleich, doch anstatt an das tolle Ergebnis anzuknüpfen, verlor das Team völlig den Faden. „Wir haben von Anfang an zu viele Scheiben verschenkt und einige individuelle Fehler gemacht, durch die wir am Ende dann überrollt wurden!“, so Weidenbach. „Es fehlte an Laufbereitschaft und wir konnten nicht an die starken Spiele der Vorwochen anknüpfen!“ Am Ende hieß es 8:2 für die DEG.

Für die U9 lag ein Doppelspieltag an. Denn sowohl Team I, als auch Team II hatten Turniere zu bewältigen. Den Start machte Team II am Samstagmorgen in Troisdorf. Coach Mühlenhaus musste wegen der Doppelterminierung auf einige U7-Spieler zurückgreifen, die aber einen spitzen Job machten und den Coach mehr als begeisterten. „Das war ein tolles Turnier, in dem die Jungs der U7 ein extra Lob verdienen! Vor allem im Spiel gegen Dortmund, in dem sogar zwei U11-Spieler eingesetzt wurden, spielten sie erfrischend frech und konnten einige Tore erzielen! Erwähnenswert ist auch eine tolle Torwartleistung von Leo Voigt, der in seinem ersten Turnier als Goalie überhaupt einige tolle Saves beisteuerte!“, freute sich der Coach. Am Nachmittag ging es dann in Düsseldorf für Team I gegen die Haie, die DEG und Iserlohn. Schon in der Kabine war das Team hochkonzentriert und so spielte man dann auch: Eine kämpfende und spielende Mannschaft, die den gegnerischen Truppen alles abverlangte. „Wir konnten feststellen, dass wir wieder ein wenig näher an die anderen Mannschaften herangerückt sind! Die Jungs haben kämpferisch überzeugt und die Lücke ist geschlossen. Somit sollten wir die letzten Turniere der Saison auf Augenhöhe spielen können!“, betonte Mühlenhaus.

 

 

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